Geisterfahrer (72) nachts auf der A8: Wegen Navi falsch abgebogen?

Ein 72-jähriger Geisterfahrer ist in der Nähe von Rosenheim mit dem Schrecken davon gekommen. Die Polizei beendete seine nächtliche Fahrt. Seine Erklärung: Das Navigationsgerät habe ihn im Stich gelassen.
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An einer Autobahnausfahrt warnt ein Schild vor dem Weiterfahren in die verkehrte Richtung. (Symbolbild)
An einer Autobahnausfahrt warnt ein Schild vor dem Weiterfahren in die verkehrte Richtung. (Symbolbild) © Tobias Hase/dpa

Traunstein/Rosenheim - Mitten in der Nacht von Samstag auf Sonntag war ein Geisterfahrer in der Nähe des Chiemsees unterwegs: Gegen 0 Uhr bretterte der betagte Rheinländer die A 8 entlang, allerdings nutzte er dabei die Fahrbahn gen München für eine Fahrt in Richtung Salzburg.

Verschiedene Streifen der Verkehrspolizei Traunstein, Rosenheim und Grassau rückten aus - und stoppten den Mann auf halber Strecke zwischen den Ausfahrten Übersee und Bernau auf dem linken Fahrstreifen.

Der 72-jährige Nordrhein-Westfale war nach Polizeiangaben sichtlich erschrocken und beteuerte seine Unschuld: Er habe lediglich den Anweisungen seines Navigationssystems Folge geleistet. 

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Hat das Navi versagt?

Bereitwillig unterzog er sich einem Alkoholtest, und nun war die Überraschung aufseiten der Beamten: Er hatte keinen Alkohol im Blut.

Nach kurzen Beratungen wurde sein Auto verkehrssicher abgestellt. Den aufgelösten Mann nahmen die Beamten mit auf die Wache in Traunstein, wo ihn seine Tochter abholte.

Gegen ihn wurden eine Geldbuße in Höhe von 200 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot verhängt. Außerdem wird die Fahrtauglichkeit des 72-Jährigen geprüft.

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