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Geimpfter Aiwanger: Plötzlich Corona-Held

Der AZ-Korrespondent über die Causa Hubert Aiwanger.
| Ralf Müller
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Die Welt ist nicht gerecht. So wird der soundsovielte Einser, den ein fleißiges Kind aus der Schule nach Hause bringt, von den Eltern nicht mal mehr mit einem Eis gewürdigt. Bringt aber ein Sohn, der stets am Rande der Versetzungsgefährdung operiert, mal einen Dreier heim, wird er mit Lob überschüttet.

Nach langer Skepsis gab's jetzt doch die Impfung

Ähnlich ist es mit der Causa Hubert Aiwanger. Der Freie-Wähler-Chef hat lange seine Skepsis gegenüber Corona-Impfungen zur Schau getragen und damit im Bundestagswahlkampf bei Maßnahmen-Kritikern wohl so manche Stimme gesammelt. Nun ist man des Lobes voll über den einsichtigen Vize-Ministerpräsidenten des Freistaats. Das sei ein "gutes Signal", würdigte Söder.

Aiwanger ein Held der Corona-Bekämpfung? So mancher, den die Einsicht in die Notwendigkeit des Impfens schon viel früher zum Impfarzt getrieben hat, reibt sich verwundert die Augen.

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Anderen dürfte die Halsader darüber schwellen, dass jemand für etwas in den Himmel gehoben wird, das für viele selbstverständlich ist.

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