Gegen Gaffer bei Unfällen: Herrmann stellt Sichtschutzwände vor

Immer öfter stören Gaffer bei Unfällen die Rettungskräfte. Innenminister Joachim Herrmann will nun mit mobilen Sichtschutzwänden dem Problem Herr werden.
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In Hessen gibt es bereits mobile Sichtschutzwände.
dpa In Hessen gibt es bereits mobile Sichtschutzwände.

München - Nach zunehmenden Problemen mit Gaffern bei schweren Unfällen in Bayern gibt es erste Gegenmaßnahmen: Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann (CSU) stellt am Freitag (12.30 Uhr) in Fischbach bei Nürnberg in einem Pilotprojekt spezielle Sichtschutzwände vor, die Unfallstellen von neugierigen Blicken abschirmen sollen.

In einem ersten Testlauf sollen die Autobahnmeistereien Herrieden und Münchberg mit den bis zu 100 Meter langen Barrieren ausgestattet werden. Die Sichtschutzwände sollen nach Ministeriumsangaben bei schweren Unfällen auf Autobahnen zum Einsatz kommen.

Gaffer behinderten vor allem Rettungsarbeiten und schaffen durch ihre ungezügelte Neugier zusätzliche und völlig unnötige Unfallgefahren, hieß es. Gerade auf Autobahnen kommt es dann häufig zu Folgeunfällen, weil selbst auf der Gegenfahrspur Schaulustige lauerten.

Nicht zuletzt der schwere Busunfall im Juli auf der A9 mit 18 Toten im Landkreis Hof habe gezeigt: Schaulustige sind zunehmend ein Problem.

Massenweise Gaffer auf A3: Polizei platzt vor Ort der Kragen

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