Frieser nach Berlin: Wer führt die Rathaus-CSU?

Bisher drängt sich niemand auf, der seine Schlüssel-Position übernehmen könnte
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Will in den Bundestag: CSU-Fraktions-Chef Michael Frieser.
bayernpress Will in den Bundestag: CSU-Fraktions-Chef Michael Frieser.

Bisher drängt sich niemand auf, der seine Schlüssel-Position übernehmen könnte

NÜRNBERG Er organisierte Dagmar Wöhrls ersten Bundestagswahlkampf, folgte ihr im Stadtrat als wohnungspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion nach, machte Karriere im Textil-Konzern ihres Mannes, und will künftig mit ihr in Berlin die Interessen Nürnbergs vertreten: Michael Frieser (44), derzeit noch Fraktions-Chef der CSU im Stadtrat, wird für den Bundestag im Stimmkreis Nürnberg-Süd kandidieren. Renate Blank, die den Süden bisher in Berlin noch vertritt, kandidiert nicht mehr. Heute entscheiden die drei Kreisvorsitzenden im Süden über die Kandidatur. Vorher will Frieser nichts sagen.

Im Rathaus sprudeln die Spekulationen

Dafür sprudeln die Spekulationen im Rathaus. Wer folgt Frieser als Chef der 23-köpfigen Fraktion nach? Eine Schlüssel-Position. Nach der empfindlichen Niederlage bei der Kommunalwahl im März (minus 9 Sitze) muss der Chef das Profil der Rathaus-CSU schärfen. Doch es drängt sich niemand auf, der das Amt ausfüllen könnte.

Denn ob Friesers bisherige Stellvertreter Jutta Bär (48), Kilian Sendner (59) und Hans Paul Seel (64) das Zeug dazu haben, wird von vielen in der Partei bezweifelt. Sie schauen auf die Riege der neu in den Stadtrat gewählten Politiker. Häufig fallen dabei die Namen von Michael Reindl (39), Sebastian Brehm (37) und Andreas Krieglstein (32). Auch der JU-Poilitker Marcus König (28) wird mit Außenseiter-Chancen als ein möglicher Kandidat gehandelt. mir

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