Kommentar

Freie Wähler Schuld an Union-Schlappe? Schlicht Quatsch

Landtags-Korrespondent Ralf Müller über den Groll der CSU auf die Freien Wähler.
| Ralf Müller
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Dass die Freien Wähler bei der Bundestagswahl eine "bürgerliche Mehrheit" vermasselt haben, ist schlicht Quatsch. Selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass ihr kompletter Stimmenanteil von 2,4 Prozent der Union zugefallen wäre, hätte diese nur 26,7 Prozent auf die Waage gebracht. Die 11,5 Prozent der FDP hätten nie und nimmer für eine Regierungsmehrheit ausgereicht.

Der Ärger der CSU ist verständlich beim Blick auf Bayern

Der Ärger der CSU über die Freien Wähler wird verständlicher, wenn man sich die Verhältnisse in Bayern ansieht. Hier fuhren die Freien Wähler 7,5 Prozent ein.

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Man darf durchaus davon ausgehen, dass davon ein ordentlicher Teil der CSU zugute gekommen wäre, wenn die Freien Wähler nicht auf dem Wahlzettel gestanden hätten. Am Ende wäre für die CSU ein etwas ansehnlicheres Ergebnis herausgekommen als die schmählichen 31,7 Prozent. So gesehen ist die Wut der CSU auf den Koalitionspartner zu verstehen.

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