Flashmob in München gegen steigende Mieten

München (dpa/lby) - Um die 30 Unterstützerinnen und Unterstützer des Volksbegehrens Mietenstopp haben sich am Samstagmittag für einen Flashmob in der Münchner Innenstadt versammelt. In der Sendlinger Straße hatten die Demonstranten dafür auf etwa 70 Quadratmetern eine Wohnung inklusive Wohnzimmer und Esszimmer mit Bürostühlen, Lampen, Matratzen und Zelten nachgebaut.
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Wohnhäuser in München. Foto: picture alliance / Matthias Balk/dpa/Archivbild
dpa Wohnhäuser in München. Foto: picture alliance / Matthias Balk/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - Um die 30 Unterstützerinnen und Unterstützer des Volksbegehrens Mietenstopp haben sich am Samstagmittag für einen Flashmob in der Münchner Innenstadt versammelt. In der Sendlinger Straße hatten die Demonstranten dafür auf etwa 70 Quadratmetern eine Wohnung inklusive Wohnzimmer und Esszimmer mit Bürostühlen, Lampen, Matratzen und Zelten nachgebaut. Auch von den Bündnispartnern des Volksbegehrens wie der SPD, der Satirepartei Die Partei und den Grünen seien Vertreter vor Ort gewesen, sagte Kampagnenleiter Matthias Weinzierl der Deutschen Presse-Agentur. Insgesamt sei die Stimmung ausgelassen gewesen. Die Aktivisten hatten sich zu dem Flashmob versammelt, um weitere Unterschriften für ihr Volksbegehren zu sammeln.

Der Gesetzesentwurf zum Mietenstopp sieht vor, die Mieten in 162 Städten und Gemeinden Bayerns für sechs Jahre einzufrieren - bei laufenden Verträgen. Damit auch weiter in neue Wohnungen investiert wird, sollen Neubauten von diesem Gesetz ausgenommen werden. Weitere Ausnahmen soll es für Vermieter geben, bei denen die Miete unter der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt. Auch bei Modernisierungen und Wiedervermietung ist eine Erhöhung möglich.

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