Familie verkaufte illegal gefährliche Schlankheitspillen

Mehr als eine halbe Million soll eine Familie aus Aschaffenburg mit illegalen Schlankheitsmittelchen verdient haben. Die Zollfahndung fand bei einer Razzia bergeweise Pillen und andere Präparate.
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Vorsicht vor Schlankheitspillen aus dem Internet! Viele Präparate enthalten gesundheitsschädliche Substanzen. (Symbolbild)
dpa Vorsicht vor Schlankheitspillen aus dem Internet! Viele Präparate enthalten gesundheitsschädliche Substanzen. (Symbolbild)

Aschaffenburg – Die Zollfahndung hat in Aschaffenburg den Handel einer Familie mit illegalen Schlankheitsmitteln auffliegen lassen. Fahnder fanden in einer Wohnung und einem Gartenhaus mehr als 100 000 Einheiten verschiedenster Pillen, Tabletten, Gels und Kaffeepulver. Beschuldigt werden nach Angaben des Frankfurter Zolls vom Mittwoch ein Ehepaar und deren Sohn.

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Die Familie soll seit einem Jahr die Präparate über das Internet verkauft und damit mindestens eine halbe Million Euro eingenommen haben. Auch die Räume eines Postdienstleisters in Berlin, der die Waren verschickt haben soll, wurden durchsucht.

Die Mittel sind den Angaben zufolge nicht zugelassen und gelten als bedenklich. In den Präparaten sei der Wirkstoff Sibutramin enthalten, der erhebliche Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen hervorrufen könne. Es habe sogar schon Todesfälle im Zusammenhang mit dem Wirkstoff gegeben. Die Räume wurden bereits vor einer Woche durchsucht.

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