Ex-Papst Benedikt sehnt sich am Ende des Lebens nach Bayern

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. (92) sieht seine Kräfte schwinden und sehnt sich nach seiner Heimat Bayern.
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Der emeritierte Papst Benedikt XVI gibt ein Interview. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild
dpa Der emeritierte Papst Benedikt XVI gibt ein Interview. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild

Rom - Der emeritierte Papst Benedikt XVI. (92) sieht seine Kräfte schwinden und sehnt sich nach seiner Heimat Bayern. "Er ist ein alter Mann am Ende seines Weges", sagte Benedikt bei einem Besuch des Bayerischen Rundfunks an seinem Rückzugsort im Vatikan auf die Frage, was die Menschen in Deutschland über sein Befinden wissen sollten. "Früher hatte ich ein großes Mundwerk, jetzt funktioniert es nicht mehr." Er fühle sich Bayern nach wie vor verbunden, wo er in Marktl am Inn geboren wurde und einen großen Teil seines Lebens verbrachte. "Ich bin immer im Herzen verbunden mit Bayern und empfehle unser Land am Abend immer dem Herrn."

Benedikt lebt seit seinem Rücktritt im Februar vor sieben Jahren zurückgezogen mit seinem Privatsekretär Georg Gänswein in einem Kloster im Vatikan. Zwar ist er zu schwach zum Reisen, aber laut Gänswein sage er oft: "Ja, ich bin ja in Bayern (...) im Herzen wandere ich dann einfach Bayern ab (...) eine Wanderung, die sozusagen unabhängig ist von seinen physischen Kräften."

Und dann gibt es auch so ein Stück Bayern in Rom. "Die Lieblingsspeise ist bayerische Süßspeisen nach wie vor, aber er hat auch an der italienischen Küche Freude."

Am 28. Februar 2013 war Benedikt XVI. als erster Papst seit mehr als 700 Jahren freiwillig abgetreten. Franziskus hatte am 13. März 2013 sein Amt übernommen.

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