Erdinger Weißbräu: Veränderung in der Chef-Etage

Die Privatbrauerei Erdinger Weißbräu hat sich Anfang des Jahres mit Fußballstar Thomas Müller ein echtes Bayern-Aushängeschild als Markenbotschafter geholt.
Nun gibt die Brauerei noch eine personelle Änderung bekannt, sie betrifft die Geschäftsführung.
Genau vor 20 Jahren, am 1. Juli 2006, hat Peter Jonas bei Erdinger angefangen. Und passend zu diesem Jubiläum bekommt der Jurist die große Beförderung: Werner Brombachs Vertrauter wird neuer Geschäftsführer Recht, Personal und Organisation bei der Privatbrauerei Erdinger Weißbräu Werner Brombach GmbH.

Werner Brombach, Stiftungsratsvorsitzender der Werner-Brombach-Familien-Stiftung und seit 1975 verantwortlich für Erdinger, kommentiert die Veränderung so: "Peter Jonas hat die Privatbrauerei seit seinem Eintritt vor 20 Jahren kontinuierlich mit weiterentwickelt und einen großen Beitrag zum Erfolg von Erdinger geleistet. Seine Berufung in die Geschäftsführung ist deshalb der nächste logische Schritt."

Laut Mitteilung sagt Peter Jonas über seine neue Tätigkeit: "Aufbauend auf dem Lebenswerk von Werner Brombach sehe ich meine neue Aufgabe darin, Bewährtes zu bewahren und gleichzeitig den erforderlichen Wandel aktiv mitzugestalten – mit einem klaren Blick auf eine erfolgreiche Zukunft."
Angefangen hatte er einst im Bereich Marketing und Vertrieb, 2008 übernahm er die Funktion des Hauptabteilungsleiters Recht. Seit 2021 war er schon Mitglied der Geschäftsleitung.
Die Geschäftsführung bei Erdinger besteht damit nun neben Peter Jonas aus folgenden Personen: Der Vorsitzende der Geschäftsführung ist Stefan Kreisz, er wurde im Mai auch zum neuen Präsidenten des Bayerischen Brauerbundes gewählt. Es handelt sich hierbei um ein Ehrenamt.
Der Geschäftsführer für Finanzen und Controlling sowie Verwaltung und IT ist Stefan Huckemann, Wolfgang Kuffner ist Geschäftsführer Marketing und Vertrieb Deutschland/Österreich.
Das Weiße Bräuhaus in Erding wurde 1886 gegründet. 1930 kaufte die Malzfabrik F.W. Otto die Braustätte, nur fünf Jahre später konnte sie der damalige Geschäftsführer Franz Brombach erwerben. Damals produzierte sie 3500 Hektoliter Weißbier pro Jahr, heißt es auf der Homepage. Als sein Sohn Werner 1975 übernahm, waren es zwei Jahre später 225.000 Hektoliter. 1990 waren es dann schon eine Million Hektoliter.