CTS Eventim legt beim Überschuss deutlich zu

Der Veranstalter und Tickethändler CTS Eventim hat seinen Überschuss deutlich gesteigert. Unterm Strich legte der auf die Aktionäre des Konzerns entfallende Gewinn in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres um knapp 14 Prozent auf 72,3 Millionen Euro zu.
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Konzertkarten des Veranstalters CTS Eventim. Foto: Britta Pedersen/zb/dpa/Archivbild
dpa Konzertkarten des Veranstalters CTS Eventim. Foto: Britta Pedersen/zb/dpa/Archivbild

München - Der Veranstalter und Tickethändler CTS Eventim hat seinen Überschuss deutlich gesteigert. Unterm Strich legte der auf die Aktionäre des Konzerns entfallende Gewinn in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres um knapp 14 Prozent auf 72,3 Millionen Euro zu. Das gab der Konzern am Donnerstag in München bekannt. An der Börse tendiert die Aktie am Donnerstagvormittag unverändert, damit liegt sie höher als der Gesamtmarkt.

Wie CTS schon auf Basis vorläufiger Zahlen erklärt hatte, hat der Konzern erstmals nach bereits neun Monaten beim Umsatz die Milliardenmarke geknackt. Dank guter Geschäfte im Tournee- und Festivalbereich sowie einer weiter hohen Nachfrage nach Online-Tickets legte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 16,5 Prozent auf 1,08 Milliarden Euro zu.

Dank erfolgreicher Großtourneen und Veranstaltungen habe sich vor allem das Segment Live-Entertainment stark entwickelt. Zugleich profitierte auch die Ticketing-Sparte erneut von einer hohen Nachfrage nach Online-Tickets. Für das Gesamtjahr 2019 rechnet der Konzern unverändert mit Wachstum bei Umsatz und Ergebnis.

Keine weiteren Neuigkeiten gab es indes zum Thema Pkw-Maut und Schadenersatzforderungen. CTS Eventim hatte sich hier als Systemmitbetreiber der Maut in Deutschland eigentlich einen Wachstumsschub versprochen. Allerdings stoppte der Europäische Gerichtshof die Pläne von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), der daraufhin die Verträge mit den Betreibern kündigte. Der aus der Projektabwicklung resultierende Vergütungsanspruch sei noch nicht abschließend quantifiziert, hieß es nun laut Mitteilung.

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