CSU zieht Lehre aus der Landtagswahl: Mehr Frauen für Europa

Die CSU will mit ihrem angekündigten Erneuerungsprozess schon bei der Europawahl im Mai kommenden Jahres anfangen. "Wir streben auf den vorderen Plätzen der Liste für die Europawahl ein ausgewogenes Verhältnis von Männern und Frauen an", sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume am Freitag in Berlin.
| dpa
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In roten Schuhen sitzt eine Frau zwischen Männern in dunklen Anzügen und passendem Schuhwerk. Foto: Tim Brakemeier/Archiv
dpa In roten Schuhen sitzt eine Frau zwischen Männern in dunklen Anzügen und passendem Schuhwerk. Foto: Tim Brakemeier/Archiv

Berlin/München - Die CSU will mit ihrem angekündigten Erneuerungsprozess schon bei der Europawahl im Mai kommenden Jahres anfangen. "Wir streben auf den vorderen Plätzen der Liste für die Europawahl ein ausgewogenes Verhältnis von Männern und Frauen an", sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume am Freitag in Berlin.

Die Europaliste soll bei einer CSU-Delegiertenversammlung an diesem Samstag in München beschlossen werden - mit Manfred Weber an der Spitze. Der EVP-Fraktionschef im Europaparlament führt auch die europäischen Konservativen insgesamt als Spitzenkandidat in die Europawahl. Auf den ebenfalls als sicher geltenden CSU-Listenplätzen zwei bis vier sollen die weiteren bisherigen Europaabgeordneten Angelika Niebler, Markus Ferber und Monika Hohlmeier folgen.

Die CSU hatte bei der Landtagswahl im Oktober erstmals auch viele Wähler an die Grünen verloren. Die Grünen treten meist mit einer Doppelspitze an, der mindestens einer Frau angehören muss. Bei Listenaufstellungen sind alle ungeraden Plätze für Frauen reserviert.

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