CSU-Vize Weber: Brauchen eine Renaissance des Stammtischs

München (dpa/lby) - CSU-Vize Manfred Weber bedauert, dass sich die politische Kommunikation immer mehr ins Internet verlagert. "Der politische Diskurs erfolgt nur noch in geschlossenen Gruppen, wo man sich gegenseitig aufputscht", kritisierte der 47-Jährige in einem Interview des "Münchner Merkur" (Dienstag).
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CSU-Vize Manfred Weber. Foto: Harald Tittel/dpa/Archivbild
dpa CSU-Vize Manfred Weber. Foto: Harald Tittel/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - CSU-Vize Manfred Weber bedauert, dass sich die politische Kommunikation immer mehr ins Internet verlagert. "Der politische Diskurs erfolgt nur noch in geschlossenen Gruppen, wo man sich gegenseitig aufputscht", kritisierte der 47-Jährige in einem Interview des "Münchner Merkur" (Dienstag).

Abhilfe sieht der Fraktionsvorsitzende der EVP im EU-Parlament in einer vor allem in Bayern beliebten Tradition: "Wir bräuchten eine Renaissance des Stammtisches, wo Menschen verschiedener Ansichten miteinander reden - und nicht übereinander." Es dürfe nicht darum gehen, mit Zuspitzung möglichst viele Retweets zu bekommen, sondern es gehe um Ausgleich und Kompromiss. "An dieser Frage wird sich entscheiden, ob es künftig noch Volksparteien gibt", betonte Weber.

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