CSU setzt Klausur fort: Themen Bundeswehr und Brexit-Folgen

Am zweiten Tag ihrer Klausur richten die CSU-Bundestagsabgeordneten den Blick zu zwei großen Problemfeldern abseits ihrer eigenen Partei: Den Zustand und das Ansehen der Bundeswehr sowie die Konsequenzen des drohenden Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union.
| dpa
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Winterklausur der CSU-Landesgruppe. Foto: Peter Kneffel
dpa Winterklausur der CSU-Landesgruppe. Foto: Peter Kneffel

Seeon (dpa/lby) - Der Zustand der Bundeswehr und der Brexit stehen am zweiten Tag der Klausur der CSU-Landesgruppe im oberbayerischen Kloster Seeon im Fokus der Aufmerksamkeit. Dazu erwarten die Bundestagsabgeordneten am Freitag unter anderem den Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn, zum Gespräch. In einem Positionspapier zur Verteidigungspolitik fordert die CSU dazu passend eine deutliche gesellschaftliche Aufwertung: "Wir müssen das Engagement der Soldatinnen und Soldaten für unsere Sicherheit stärker sichtbar und hörbar machen und ihre Leistungen stärker herausstellen. Wir müssen deutlich machen: Politik muss den Mut haben zu sagen, wir sind stolz auf unsere Bundeswehr", heißt es in dem Papier.

Am Nachmittag erwartet die Landesgruppe zudem den Premierminister der Republik Irland, Leo Varadkar. Im Gespräch mit ihm dürfte es insbesondere um den drohenden Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union und die Folgen für Irland gehen. Auch hierzu hat sich die CSU in einem Strategiepapier für den Ablauf des Brexits positioniert: "Der Frieden im Norden Irlands muss immer oberste Priorität behalten. Hier stehen wir fest an der Seite unserer irischen Freunde in dem Bemühen, eine harte Grenze zu vermeiden."

Ein besonderer Höhepunkt erwartet die CSU`ler dann am Abend mit dem Besuch der neuen CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrembauer. Gemeinsam mit ihr und dem EVP-Spitzenkandidaten sowie CSU-Vize Manfred Weber will die Landesgruppe dann zum Abschluss der Klausur am Samstag weiter über die Europawahl und ihre Bedeutung für die Union sowie die generelle Neuausrichtung von CDU und CSU sprechen.

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