"Corona-Partys" in Bayern aufgelöst: Verletzte und Anzeigen

Die Polizei hat am Wochenende mehrere "Corona-Partys" in Bayern aufgelöst: Neben Anzeigen gab es auch Verletzte.
| AZ/dpa
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Trotz der Verbote wird in Bayern gefeiert. (Symbolbild)
Trotz der Verbote wird in Bayern gefeiert. (Symbolbild) © Frank Rumpenhorst/dpa

Weißenhorn - Im schwäbischen Weißenhorn (Landkreis Neu-Ulm) verletzten sich zwei Menschen, die versuchten, vor der Polizei zu flüchten. Zuvor hatte eine Streife in einer Wohnung eine Feier mit 13 Teilnehmern aus unterschiedlichen Haushalten vorgefunden, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Die Gäste seien allesamt alkoholisiert gewesen. Als die Polizei die Personalien aufnehmen wollte, hätten mehrere Menschen versucht, aus der Wohnung zu stürmen. Wegen des aggressiven Auftretens von sieben Feiernden habe die Polizei Verstärkung gerufen. Zwei Partygäste sprangen aus einem Fenster im zweiten Stock, um sich der Kontrolle zu entziehen. Die beiden Männer seien mit offenen Brüchen in Krankenhäuser gebracht worden. Alle Anwesenden wurden aufgrund eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

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Auch in Weiden in der Oberpfalz und Memmingerberg (Landkreis Unterallgäu) kam es zu verbotenen Feiern. Hier wurden jeweils am Freitag- und Samstagabend Partys mit sechs Menschen aufgelöst. Auch dort wurden die Feiernden aus unterschiedlichen Haushalten angezeigt.

Im schwäbischen Röfingen (Landkreis Günzburg) beendete die Polizei am Samstagabend eine Feier mit vier Menschen. Während die Beamten noch am Tatort waren, kam ein weiterer Mann hinzu. Er habe mitfeiern wollen. Gegen die fünf Anwesenden im Alter zwischen 16 und 30 Jahren wurde Anzeigen erstattet.

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