Club: Hecking pfeift Pinola zurück, Eigler meldet sich ab

Zwei Ausfälle für den Heim-Hit gegen Schalke. Bieler und Frantz rücken nach
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Er hätte es mit Spritzen probiert. Aber Trainer Dieter Hecking machte Verteidiger Javier Pinola klar: „Das Risiko ist zu groß“.
Wolfgang Zink Er hätte es mit Spritzen probiert. Aber Trainer Dieter Hecking machte Verteidiger Javier Pinola klar: „Das Risiko ist zu groß“.

Zwei Ausfälle für den Heim-Hit gegen Schalke. Bieler und Frantz rücken nach

NÜRNBERG Genau 20 Minuten dauerte es am Freitag, bis sich Dieter Heckings Wunschelf für das schwere Heimspiel gegen Schalke am Samstag (15.30 Uhr) in Luft aufgelöst hatte. Um Punkt 15.50 Uhr beendete Javier Pinola, der seit Mittwoch an einer Oberschenkel-Verhärtung laboriert, sein 20-minütiges Experiment Blitzheilung. Kurz zuvor hatte sich bereits Christian Eigler (Oberschenkel-Zerrung) mit den Worten „es geht einfach nicht“ endgültig abgemeldet.

Plattenhardt vor "Bank-Debüt"

Bei beiden war es der allerletzte Versuch, rechtzeitig vor dem Knaller gegen die kickenden Millionäre aus dem Pott fit zu werden. Jetzt muss Club-Trainer Hecking wohl oder übel umplanen. Für Pino wird aller Voraussicht nach Pascal Bieler links in der Viererkette verteidigen, im 18er-Kader ist dafür U18-Europameister Marvin Plattenhardt eingeplant. Für den 18-Jährigen ist es seine Bank-Premiere in der Bundesliga.

Pinola hätte sich einen Einsatz trotz Schmerzen – „ich habe probiert zu sprinten, aber es tut weh“ – sogar zugetraut. Der tapfere Argentinier musste sich aber Heckings Veto beugen: „Ich habe mit dem Trainer gesprochen und ihm gesagt, dass ich mit einer Spritze in den Muskel gespielt hätte. Das Risiko wäre ich eingegangen. Aber er wollte nicht.“ Wahrscheinlich die bessere Variante, denn „jetzt habe ich knapp zwei Wochen Zeit bis zum Spiel bei St. Pauli, um die Verletzung auszukurieren“, so Pinola.

Auf Pino-Ersatz Bieler wartet Schwerstarbeit

Sein Stellvertreter Bieler hätte sich vermutlich dennoch einen anderen Gegner für sein Startelfdebüt gewünscht. Denn gegen Schalkes Außenstürmer Jefferson Farfan droht „Palle“ Schwerstarbeit. Schnell war der Peruaner schon immer – und jetzt hat Felix Magaths gedrungener Bahnflitzer auch noch vor dem Gastspiel beim Club seinen Torriecher wiederentdeckt. Beim 2:0-Erfolg der Königsblauen in der Champions League gegen Benfica Lissabon unter der Woche war es Farfan, der das erlösende 1:0 erzielt hatte. Allerdings hat Bieler mit dem Sprung ins kalte Wasser mittlerweile ja Erfahrung. Zuletzt lieferte der 24-Jährige im Relegations-Rückspiel in Augsburg (2:0) als Ersatz für den damals gelb-gesperrten Pinola eine fehlerfreie Vorstellung ab.

Noch weniger Sorgen dürfte sich Hecking um seine rechte Mittelfeldseite machen. Hier ist Mehmet Ekici eh mehr Stamm- als Ersatzspieler. Auf links dürfte dafür erneut Mike Frantz seine Chance von Anfang an bekommen. Heckings Plan steht. Ob der auch aufgeht, ist dann spätestens ab 17.20 Uhr klar. K. Kaufmann

Mehr über den Club und was Bayern-Boss Uli Hoeneß den FCN-Verantwortlichen rät, lesen Sie in der Wochenend-Ausgabe Ihrer Abendzeitung.

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