Cirics rührendes Bekenntnis: Ich liebe den Club von Herzen

Der 41-Jährige genießt bei den Anhängern immer noch Kultstatus. Inzwischen kickt er zum Spaß beim Kreisklassen-Herbstmeister Viktoria Erlangen
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Genießt noch immer Kult-Status bei den Fans:Sasa Ciric beim Abklatschen.
bayernpress Genießt noch immer Kult-Status bei den Fans:Sasa Ciric beim Abklatschen.

Der 41-Jährige genießt bei den Anhängern immer noch Kultstatus. Inzwischen kickt er zum Spaß beim Kreisklassen-Herbstmeister Viktoria Erlangen

NÜRNBERG Er pendelt zwischen seinem Heimatland Mazedonien und seiner Wahlheimat Nürnberg hin und her. Am 11. Januar feierte Sasa Ciric seinen 41.Geburtstag – und hat in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift „Elf Freunde“ eine rührende Liebeserklärung der besonderen Art hinterlassen. „Ich liebe den Club von ganzem Herzen“, bekräftigte der einstige Publikumsliebling in dem Magazin. „Einmal Club, immer Club. Das liegt wohl auch daran, dass ich hier in Nürnberg meine sportlich erfolgreichste Zeit gehabt habe.“ Das war in der Saison 2004/05 mit dem Verbleib in der Bundesliga.

Im Sommer 1999 gehörte er zur Abstiegsmannschaft, die am letzten Spieltag beim 1:2 gegen Freiburg den sicher geglaubten Klassenerhalt vergeigt hatte. Seiner Popularität hat es nie geschadet: Ciric genoss und genießt noch heute bei den Fans Kultstatus. Sasa rückblickend: „Das wurde mir dann besonders bewusst, als meine Zeit als Profi in Nürnberg zu Ende war.“

Hoffte vergebens auf Posten als Scout

Dass es nach seiner Profi-Karriere nicht mit einem Scout-Posten am Valznerweiher geklappt hatte, hat der zweifache Familienvater und ehemalige Nationalspieler Mazedoniens (26 Spiele/achtTreffer) inzwischen verwunden. Ciric: „Das lag an einzelnen Personen. Eigentlich war mit mir schon alles abgesprochen, plötzlich der Job aber anderweitig vergeben.“ Das war zu Beginn der Trainer-Ära von Hans Meyer.

Sasa verfolgt aber die Entwicklung seines Lieblingsvereines – und ist begeistert: „Da passiert derzeit sehr viel Positives. Ich glaube, da wächst wieder etwas heran.“

Und Ciric heute? Ab und zu kickt er für Viktoria Erlangen in der Kreisklasse (Herbstmeister), ist als Berater vornehmlich für junge Spieler aus Serbien und Mazedoniens tätig – und kultiviert seine Club-Rückennummer 29: „Ich wollte diese Zahl immer berühmt machen.“

Beim online-Pokern ist Sasa als „Clubberer 29“ registriert, in seinem Heimatort in Mazedonien gehört ihm ein Sportheim mit dem Namen „29“, in Deutschland besaß er ein Cafe mit seiner Lieblingszahl. Und sagt: „Wenn ich wieder mal ein Geschäft aufmache, dann mit dem Namen 29“.

Sasa Ciric ist ein vielbeschäftigter Mann. Als Gesellschafter einer Fluglinie ist er gut im Geschäft, außerdem vertreibt er Fußbälle für Fanshops. Der Ball bleibt also auch weiterhin im Spiel. Kein Wunder, bei diesem sympathischen Fußballer aus Leidenschaft. M.H.

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