Bundesministerin eröffnet Lindauer Nobelpreisträgertagung

Lindau (dpa/lby) - Renommierte Wissenschaftler aus aller Welt treffen sich in dieser Woche zur 69. Nobelpreisträgertagung in Lindau am Bodensee.
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Anja Karliczek, die Bundesministerin für Bildung und Forschung. Foto: Kay Nietfeld/Archivbild
dpa Anja Karliczek, die Bundesministerin für Bildung und Forschung. Foto: Kay Nietfeld/Archivbild

Lindau (dpa/lby) - Renommierte Wissenschaftler aus aller Welt treffen sich in dieser Woche zur 69. Nobelpreisträgertagung in Lindau am Bodensee. Zum Auftakt am heutigen Sonntag sollen Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) und Nobelpreisträger Brian Schmidt in der Inselhalle eine Ansprache halten. Schwerpunkt des diesjährigen Treffens (#LINO19) ist das Fachgebiet Physik mit den Kernthemen Laserphysik und Gravitationswellen. Unter den 39 angemeldeten Nobelpreisträgern sind mit Donna Strickland und Gérard Mourou auch die Physik-Nobelpreisträger von 2018.

Die Tagung soll einen Erfahrungsaustausch von Generationen und Nationen ermöglichen. In Vorlesungen und Gesprächsrunden haben rund 580 Nachwuchswissenschaftler aus 89 Ländern die Möglichkeit mit Spitzenforschern zu diskutieren. Die jungen Forscher waren in einem mehrstufigen Auswahlverfahren aus mehreren Tausend Bewerbern bestimmt worden. Laut Tagungskomitee waren nie zuvor Nachwuchswissenschaftler aus so vielen Ländern bei der Tagung vertreten.

Strickland, die als dritte Frau den Nobelpreis für Physik erhalten hat, soll am Donnerstag in Lindau einen Steg am Bodensee eröffnen. In den Streben des Geländers sind die Namen der rund 400 Nobelpreisträger eingraviert, die seit der Gründung der Lindauer Tagung im Jahr 1951 an der Veranstaltung teilgenommen haben. Zum Abschluss von #LINO19 ist am Freitag eine Bodensee-Rundfahrt geplant.

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