Bundesgerichtshof kippt Urteil

  Mit mehr als 40 Stichen wurde Jessica 2008 getötet. Das Urteil gegen die Täterin hat keinen Bestand. Jetzt wird nicht wegen Totschlags, sondern wegen Mordes verhandelt.  
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Denise R. wurde unter anderem wegen Totschlags zu 14 Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. (Archivbild)
dpa Denise R. wurde unter anderem wegen Totschlags zu 14 Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. (Archivbild)

Mit mehr als 40 Stichen wurde Jessica 2008  getötet. Das Urteil gegen die Täterin hat keinen Bestand. Jetzt wird nicht wegen Totschlags, sondern wegen Mordes verhandelt.

Karlsruhe - Das Urteil im Nürnberger „Jessica-Prozess“ hat keinen Bestand. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hob am Dienstag die Verurteilung der Angeklagten wegen Totschlags auf.

Ihr droht nun in einem neuen Verfahren die Verurteilung wegen Mordes. Das Landgericht Nürnberg-Fürth hatte im Juli 2010 die heute 29-jährige Frau wegen Tötung ihrer einstigen Schulfreundin Jessica P. zu 14 Jahren und drei Monaten Haft verurteilt.

Das Landgericht sah es als erwiesen an, dass die Angeklagte ihr Opfer im Juni 2008 mit mehr als 40 Stichen getötet hatte. Sie wurde jedoch nicht wegen Mordes, sondern wegen Totschlags, Betrugs und Urkundenfälschung verurteilt. Die dagegen gerichtete Revision der Staatsanwaltschaft hatte nun Erfolg.

 

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