Boateng-Party sorgt vor BVB-Hit für Wirbel: Appell von Kovac

Eine geplante Feier des Magazins von Bayern-Profi Jérôme Boateng (30) nach dem Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund sorgt in München schon im Vorfeld für Diskussionen. "Ich persönlich hätte diese Party nicht angesetzt", sagte Trainer Niko Kovac am Donnerstag.
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Jérôme Boateng (hinten) beim Training des FC Bayern München. Foto: Sina Schuldt/Archivbild
dpa Jérôme Boateng (hinten) beim Training des FC Bayern München. Foto: Sina Schuldt/Archivbild

München - Eine geplante Feier des Magazins von Bayern-Profi Jérôme Boateng (30) nach dem Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund sorgt in München schon im Vorfeld für Diskussionen. "Ich persönlich hätte diese Party nicht angesetzt", sagte Trainer Niko Kovac am Donnerstag.

Am Abend zuvor hatte sich auch Sportdirektor Hasan Salihimidzic nach dem 5:4 des deutschen Fußball-Rekordchampions im DFB-Pokal gegen den 1. FC Heidenheim kritisch geäußert: "Das würde ich als Spieler nicht machen. Wenn Jérôme mich gefragt hätte, hätte ich ihm abgeraten."

In einer Münchner Diskothek soll es am Samstagabend ein Event von Boatengs Hochglanzmagazin "Boa" geben. Kovac wies darauf hin, dass es eine Agentur gebe, die diese Sache organisiere. "Jeder kann in der Freizeit entscheiden, was er macht", sagte der Coach mit Blick auf seine Spieler.

"Ins Privatleben mische ich mich nicht ein", sagte auch Sportchef Salihamidzic. Er ergänzte: "Aber wir sollten uns am Samstag alle auf Fußball konzentrieren." Kovac appellierte eindringlich an Medien und Öffentlichkeit, die Sache nicht zu hoch zu hängen und besonders in der Bewertung nicht zu überziehen: "Wer wirft den ersten Stein?"

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