Beethoven statt "Wahnsinn": Was der neue Philharmoniker-Chef auf der Wiesn erlebt

Beethoven statt"Wahnsinn": Münchens neuer Philharmoniker-Chef Lahav Shani erlebt seine erste Wiesn – und sitzt dabei gleich mit Söder, Krause und Kimmich an einem Tisch. Wie der Dirigent den ungewöhnlichen Mix aus Hochkultur und Festzeltmusik erlebt.
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Lahav Shani ist beim Wiesn-Auftakt zu Gast.
Lahav Shani ist beim Wiesn-Auftakt zu Gast. © Felix Kirberg/dpa

Der neue Chefdirigent der Münchner Philharmoniker, Lahav Shani, hat zusammen mit Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) den Wiesn-Auftakt gefeiert. Er freue sich auf die Musik im Festzelt, versicherte er. Aber ob er dem Mix aus Schlagern, Blasmusik und Party-Hits wirklich etwas abgewinnen kann? "Privat höre ich Beethoven", verriet er der dpa. Da dürfte die Wiesn-Musik mit "Böhmischem Traum" und Wolfgang Petrys "Wahnsinn" ein ziemliches Kontrastprogramm gewesen sein.

Shani saß direkt nach dem Anstich am Tisch mit OB Krause, Söder sowie Franz Herzog von Bayern und FC-Bayern-Star Joshua Kimmich - quasi ein Zusammenspiel aus Politik, Adel, Sport und Hochkultur zum Start ins weltberühmte Oktoberfest.

Der israelische Dirigent hatte am Donnerstagabend seinen Einstand bei den Philharmonikern gegeben mit einem umjubelten Konzert. Am Sonntagvormittag stand das nächste Konzert an - mit Werken von Ravel, Bernstein und Strawinsky.

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