Bewährungsstrafe für millionenhohen Anlagebetrug

Würzburg (dpa/lby) - Weil er Anleger fast elf Millionen Euro in einen konkursfähigen Fonds investieren ließ, ist ein 62-jähriger Mann in Unterfranken zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Als Vorstand eines Finanzunternehmens hatte er Investoren nicht ausreichend über die schlechte Lage des Beteiligungsfonds informiert, wie das Landgericht Würzburg am Montag urteilte.
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Banknoten von 50, 20 und 10 Euro liegen auf einem Tisch. Foto: Jens Wolf/Archiv
dpa Banknoten von 50, 20 und 10 Euro liegen auf einem Tisch. Foto: Jens Wolf/Archiv

Würzburg (dpa/lby) - Weil er Anleger fast elf Millionen Euro in einen konkursfähigen Fonds investieren ließ, ist ein 62-jähriger Mann in Unterfranken zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Als Vorstand eines Finanzunternehmens hatte er Investoren nicht ausreichend über die schlechte Lage des Beteiligungsfonds informiert, wie das Landgericht Würzburg am Montag urteilte. So hatten die Anleger ihre Millionen unter falschen Annahmen investiert und anschließend verloren. Die Anklage lautete auf Betrug durch Unterlassen in einem besonders schweren Fall. Der Staatsanwalt forderte drei Jahre und drei Monate Haft, die Verteidigung eine Bewährungsstrafe.

Die Vorfälle liegen teils mehr als zehn Jahre zurück. Mehrere Geschäftspartner und der Vorstandsnachfolger des Angeklagten wurden bereits 2016 zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Der Bundesgerichtshof bestätigte das damalige Urteil.

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