Betriebsräte von Daimler und MAN machen Front

Die Betriebsratschefs von Daimler und MAN, Michael Brecht und Saki Stimoniaris, haben die EU-Pläne für CO2-Grenzwerte bei Lastwagen als maßlos und existenzbedrohend kritisiert. "Wenn es das Ziel der Europäischen Kommission und der EU-Parlamentarier ist, die europäische Nutzfahrzeugindustrie zu zerstören, dann handelt sie richtig", sagte Stimoniaris in München.
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Michael Brecht. Foto: Bernd Weissbrod/Archiv
dpa Michael Brecht. Foto: Bernd Weissbrod/Archiv

München/Stuttgart - Die Betriebsratschefs von Daimler und MAN, Michael Brecht und Saki Stimoniaris, haben die EU-Pläne für CO2-Grenzwerte bei Lastwagen als maßlos und existenzbedrohend kritisiert. "Wenn es das Ziel der Europäischen Kommission und der EU-Parlamentarier ist, die europäische Nutzfahrzeugindustrie zu zerstören, dann handelt sie richtig", sagte Stimoniaris in München. Klimaschutz sei notwendig, aber Arbeitsplätze und Wohlstand für viele Menschen seien auch Werte.

Die EU-Kommission will den CO2-Ausstoß von Lastwagen bis 2030 um 30 Prozent senken, der Umweltausschuss des EU-Parlaments sogar um 35 Prozent. Das Treibhausgas CO2 trägt zur Erderwärmung bei. Aber "diese viel zu ambitionierten CO2-Reduzierungsziele machen unsere Branche kaputt, die Lkw-Hersteller genauso wie das Transportgewerbe in Europa", sagte Brecht in Stuttgart. "Mit einer solchen Entscheidung setzt die EU Zehntausende Jobs alleine in Deutschland aufs Spiel."

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