Berghütte in traumhafter Kulisse hat eine neue Wirtin aus München
Gerade ist die Tinte auf dem Vertrag getrocknet, da teilt die DAV-Sektion München der AZ am Freitagvormittag mit: Das Taubensteinhaus in den Schlierseer Bergen (Landkreis Miesbach) hat neue Pächter!
Die neue Wirtin ist Sophia Mpalampanis. Die gebürtige Münchnerin (50) wird demnach mit ihrem Partner Franz Kinnigkeit übernehmen, auch den Hüttenhund Loki bringen sie mit. Starten werden sie im Mai 2026. Wenn das Wetter mitspielt.
Mpalampanis kennt sich bereits sehr gut aus, laut Deutschem Alpenverein hat sie schon im Taubensteinhaus sowie in der Schönfeldhütte als Allrounderin gearbeitet. Die 50-Jährige ist gelernte Hotelfachfrau sowie Übersetzerin und Dolmetscherin. Internationale Gäste werden also eine gute Ansprechpartnerin vor traumhafter Bergkulisse vorfinden.

"Das Taubensteinhaus ist mir ans Herz gewachsen"
Laut Mitteilung sagt sie zum Vertragsschluss: "Das Taubensteinhaus ist mir ans Herz gewachsen. Mit der Übernahme des Pachtbetriebs geht ein sehr großer Wunsch für mich in Erfüllung. Gemeinsam mit Franz möchten wir das Taubensteinhaus als lebendige, gastfreundliche und nachhaltige Hütte führen – mit Unternehmergeist, Umweltbewusstsein und Respekt für die Natur."
Caroline Kalkbrenner, Ressortleiterin Hütten und Wege bei der Sektion München, schwärmt von der neuen Wirtin: "Mit Sophia können wir eine leidenschaftliche Gastgeberin, erfahrene Geschäftsfrau und naturverbundene Bergbegeisterte als neue Pächterin auf dem Taubensteinhaus willkommen heißen."
Das sind die Qualitäten der neuen Wirtin
Und: "Vor allem ihre Erfahrungen auf unseren beiden Hütten oberhalb vom Spitzingsee sowie die exzellenten Ortskenntnisse im gesamten Mangfallgebirge waren ausschlaggebend für uns, Sophia einen entsprechenden Pachtvertrag anzubieten."

Sektions-Sprecher Markus Block nannte das Taubensteinhaus schon zuvor in einem Gespräch mit der AZ eine "alpine Perle". Erst im Frühjahr 2022 hatte die DAV-Sektion München die Hütte von der Sektion Bergbund München erworben.
Die Vorgängerin verabschiedete sich nach einer Saison
Zwei Jahre kümmerte sich die Wirtin der Schönfeldhütte zusätzlich darum, dann übernahm eine neue Pächterin für nur eine Saison. Diese schied aus persönlichen Gründen aus. Nun ist also klar, wer künftig die Bergbesucher (insgesamt knapp 50 Schlafplätze) willkommen heißen wird.
Erbaut wurde die Hütte 1936 von der Wehrmacht als Offiziersheim über dem Spitzingsee, heißt es auf der Homepage des DAV zum Taubensteinhaus.
Block hatte im Gespräch mit der AZ die Lage der Hütte betont: „Das Spitzinggebiet ist für die Münchner eine Art alpiner Vorgarten. Viele haben dort Bergsteigen und Skifahren gelernt. Man kann dort das ganze Jahr über Sport machen.“
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