Benedikt XVI.: "Es gibt nur einen Papst, Franziskus"

Immer wieder ranken sich Gerüchte um einen Schattenpapst im Vatikan. Nun hat sich mal wieder der emeritierte Papst Benedikt XVI.
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Der emeritierte Papst Benedikt XVI. Foto: Daniel Karmann/Archivbild
dpa Der emeritierte Papst Benedikt XVI. Foto: Daniel Karmann/Archivbild

Rom - Immer wieder ranken sich Gerüchte um einen Schattenpapst im Vatikan. Nun hat sich mal wieder der emeritierte Papst Benedikt XVI. eingeschaltet. "Es gibt nur einen Papst, Franziskus", sagte der 92-Jährige nach Angaben der vatikanischen Medienplattform Vatican News über seinen Nachfolger auf dem Heiligen Stuhl.

2013 war Benedikt in einem spektakulären Schritt vom Amt des Papstes zurückgetreten. Seitdem lebt er weitgehend zurückgezogen in den Vatikanischen Gärten in einem ehemaligen Kloster. Jedoch äußert er sich immer wieder öffentlich zu aktuellen Themen, was auch als Einmischung die Geschäfte des Papstes gewertet wird.

Vatican News zitierte Worte von Benedikt, die am Freitag in einer Wochenbeilage der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera" veröffentlicht werden sollen.

Benedikt verheimlichte in dem Gespräch nicht, dass es "Kriege, innere Konflikte, Fliehkräfte, drohende Spaltungen" innerhalb der katholischen Kirche gebe. "Die Einheit der Kirche ist immer in Gefahr, seit Jahrhunderten", sagte der gebürtige Bayer. "Aber am Ende hat immer das Bewusstsein gesiegt, dass die Kirche geeint ist und bleiben muss. Ihre Einheit war immer stärker als interne Kämpfe und Kriege."

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