Bayerns Bischöfe warnen vor AfD-Normalisierung in Kommunen

Die AfD stellt nach der Kommunalwahl keinen Bürgermeister oder Oberbürgermeister in Bayern. Soweit die gute Nachricht aus Sicht der Bischöfe. Besorgt sind sie trotzdem.
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Kardinal Reinhard Marx ist der Vorsitzende der Freisinger Bischofskonferenz. (Archivbild)
Kardinal Reinhard Marx ist der Vorsitzende der Freisinger Bischofskonferenz. (Archivbild) © Daniel Löb/dpa
Bamberg

Bayerns Bischöfe sind besorgt darüber, dass die AfD bei der Kommunalwahl in vielen Parlamenten die Zahl ihrer Sitze steigern konnte. Die Partei stelle zwar keine Bürgermeister oder Oberbürgermeister, dennoch sei in vielen Parlamenten eine Normalisierung eingetreten, die Sorge mache, sagte der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx.

Rechtsextreme Einstellungen und Positionen dürften nicht normalisiert werden, mahnten die Bischöfe in ihrer Abschlusserklärung zum Ende des Treffens der Freisinger Bischofskonferenz. Zu diesem Gremium gehören die bayerischen Bischöfe und aus historischen Gründen der Bischof von Speyer.

Marx zeigte sich froh darüber, dass es kein AfD-Kandidat in die bevorstehenden Stichwahlen am Sonntag (22. März) geschafft hat.

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