Bayern-SPD: Kein "Weiter so" mit der Doppelspitze

Florian von Brunn und Ronja Endres wollen die Bayern-SPD aus dem Tief führen - so soll ihnen das gelingen.
| Ralf Müller
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Ronja Endres und Florian von Brunn vor dem Bayerischen Landtag.
Lennart Preiss/dpa Ronja Endres und Florian von Brunn vor dem Bayerischen Landtag.

München - Das Umfeld für die Vorstellung der Bewerber-Doppelspitze für die bayerische SPD hätte erfreulicher sein können. Der "Bayerntrend" vom Mittwoch bescheinigte den bayerischen Sozialdemokraten bei der Sonntagsfrage ein historisches Tief von sieben Prozent. "Ein ,Weiter so' kann es nicht geben", sagte Ronja Endres gestern in München.

Die 34-Jährige bewirbt sich gemeinsam mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Florian von Brunn (51) um die Nachfolge von Landeschefin Natascha Kohnen (53). Vom Umfragetief will sich die Landesvorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) nicht beeinträchtigen lassen. Sie brenne für die SPD, sagte die Gewerkschafterin aus Regensburg.

von Brunn und Endres treten gegen Grötsch

Das Duo von Brunn/Endres ist die Alternative zur bereits im November erklärten Kandidatur des bisherigen Generalsekretärs und Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch (45). Grötsch kandidiert allein für den Vorsitz, hat aber bereits die Kunsthistorikerin, Web-Analystin und engagierte Jungsozialistin Ramona Greiner (34) als seine Wunsch-Generalsekretärin benannt.

Die bayerischen Sozialdemokraten, sagte von Brunn, "haben mehr verdient: mehr Engagement, Elan und engagierten Kampf". Die Wähler wüssten oft nicht genau, woran sie mit der Bayern-SPD seien. Diese wolle man wieder überzeugen - mit "starkem Engagement, nicht immer mit der gleichen oppositionellen Kritik von der Seitenlinie".

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