Bayerischer Integrationspreis geht an Münchner Hospizverein

München (dpa/lby) - Der Bayerische Integrationspreis geht heuer an den Hospizdienst DaSein in München. Der Verein bietet Migranten eine Ausbildung zum ehrenamtlichen Begleiter für Schwerkranke, Sterbende und deren Familien an.
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München (dpa/lby) - Der Bayerische Integrationspreis geht heuer an den Hospizdienst DaSein in München. Der Verein bietet Migranten eine Ausbildung zum ehrenamtlichen Begleiter für Schwerkranke, Sterbende und deren Familien an. Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) sagte in ihrer Videobotschaft, am Lebensende sei jeder "dankbar für einfühlsame Begleitung bei dem, was kommt. Dann wollen wir verstanden sein von Menschen, die unsere Sprache sprechen und unsere Erinnerungen teilen." Der Hospizdienst ist seit fast 30 Jahren tätig.

Ebenfalls ausgezeichnet wurden die "Interkulturellen Erzählstunden" der Freiwilligenagentur Landshut sowie ein Projekt der Stadt Markt Heidenfeld (Landkreis Main-Spessart), bei dem junge Geflüchtete eine Minigolfanlage betreiben. Insgesamt hatten sich 131 Projekte um den mit 6000 Euro dotierten Integrationspreis beworben. Er wurde von Landtagspräsidentin Aigner, der Integrationsbeauftragten Gudrun Brendel-Fischer und Innenminister Joachim Herrmann (alle CSU) aus der Ferne verliehen. Der Festakt wurde abgesagt, die Reden der Laudatoren sind im Internet abrufbar.

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