Ausgangssperre: Innenminister besucht Mitterteich

Mitterteich (dpa/lby) - Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat am Mittwochabend die vom Coronavirus stark getroffene Stadt Mitterteich in der Oberpfalz besucht. In der 6500-Einwohner-Stadt im Landkreis Tirschenreuth gilt bis zum 2.
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Joachim Herrmann (CSU), Innenminister von Bayern, spricht im Landtag. Foto: Daniel Karmann/dpa
dpa Joachim Herrmann (CSU), Innenminister von Bayern, spricht im Landtag. Foto: Daniel Karmann/dpa

Mitterteich (dpa/lby) - Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat am Mittwochabend die vom Coronavirus stark getroffene Stadt Mitterteich in der Oberpfalz besucht. In der 6500-Einwohner-Stadt im Landkreis Tirschenreuth gilt bis zum 2. April eine Ausgangssperre.

"Nachdem das Coronavirus auffällig oft im Stadtgebiet von Mitterteich festgestellt wurde, müssen wir von einem Hotspot ausgehen", teilte Herrmann schon vor seinem Besuch in der Stadt mit. Mit einer Ausgangssperre die Ausbreitung des Virus einzudämmen und die Infektionskette zu unterbrechen, sei eine nahe liegende Maßnahme.

Nach Angaben des Landratsamtes gibt es im Landkreis Tirschenreuth 47 bestätigte Corona-Fälle, 25 davon in Mitterteich. 15 der 47 Menschen lägen im Krankenhaus, fünf von ihnen müssten beatmet werden.

Die Feuerwehr informierte die Bürger am Nachmittag mittels Lautsprecherdurchsagen über die Maßnahme und verteilte Flugblätter. In der vom Landratsamt ausgegebenen Allgemeinverfügung heißt es: "Das Verlassen der häuslichen Unterkunft ohne triftigen Grund ist untersagt." Die Polizei kontrollierte das Einhalten der Anordnung.

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