Aufstieg: St. Pauli feiert in Fürth

4:1-Sieg der Hamburger im Ronhof, danach wackelt die Bude, weil 9000 Gäste-Fans den Platz stürmen. Aber auch die SpVgg hat zwei Erfolge zu vermelden: Biliskov und Nehrig bleiben
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Das ist nicht das Millerntor, das ist der Ronhof: Deniz Naki, Torschütze zum 1:1, feiert mit den Fans von St. Pauli den Aufstieg in die Bundesliga.
AP Das ist nicht das Millerntor, das ist der Ronhof: Deniz Naki, Torschütze zum 1:1, feiert mit den Fans von St. Pauli den Aufstieg in die Bundesliga.

4:1-Sieg der Hamburger im Ronhof, danach wackelt die Bude, weil 9000 Gäste-Fans den Platz stürmen. Aber auch die SpVgg hat zwei Erfolge zu vermelden: Biliskov und Nehrig bleiben

FÜRTH Die guten Nachrichten aus Fürther Sicht zuerst: Marino Biliskov hat seinen Vertrag um ein, Bernd Nehrig um zwei Jahre verlängert. Nico Müller wurde von den Fans zum „SpVgg-Spieler des Jahres“ gewählt und geehrt. Zudem war das Stadion endlich einmal ausverkauft.

Nur Nöthe gab für kurze Zeit den Spielverderber

Nun die eher durchwachsenen Meldungen: Die Fürther standen einmal mehr Spalier für einen Bundesliga-Aufsteiger, St. Pauli siegte 4:1 und ist im Oberhaus – und die Anzeigentafel im Ronhof war mal wieder kaputt.

Die Partie, das letzte Heimspiel der Fürther in dieser durchwegs durchwachsenen Saison, verlief erwartungsgemäß. Zunächst hielten die Profis von Trainer Mike Büskens tapfer die Spannung hoch, Christopher Nöthe traf sogar, unter freundlicher Mithilfe von Hamburgs Bruns zum 1:0 (37.). Der 15. Saisontreffer von Nöthe, er kann zufrieden sein. Zu diesem Zeitpunkt war der Ex-Fürther Mathias Hain, Paulis Keeper, schon im Krankenhaus – Zusammenprall mit dem rechten Knie von Stephan Fürstner (12.). Aber nach der Pause drehte St. Pauli dann richtig auf. Naki mit einem sattem 15-Meter-Schuss (51.), Ebbers per Kopf (65.), der Ex-Fürther Charles Takyi (73.) und Paulis Joker Hennings (88.) machten mit ihren Treffern den Aufstieg der Hamburger perfekt.

St. Pauli-Stürmer Ebbers: "Ein unbeschreibliches Gefühl"

Feier frei im Ronhof wie einst schon bei Peter Neururer mit Bochum und Hans Meyer mit Mönchengladbach. Die rund 9000 mitgereisten Pauli-Fans stürmten – natürlich – den Platz, sicherten sich Souvenirs in Form von Rasenstücken und Teilen der Tornetze, während die Fürther Spieler vorsichtshalber in die Kabine flüchteten. An den Sanierungskosten der SpVgg-Spielstätte werden sich die Hamburger wohl beteiligen dürfen.

„Wir wollten unbedingt gewinnen, das haben wir geschafft“, jubelte Takyi, während Nico Müller stocksauer war: „Unverständlich, wie wir das Spiel in der zweiten Halbzeit noch aus der Hand gegeben haben.“ Pauli-Torjäger Marius Ebbers: „Ein unbeschreibliches Gefühl. In der Pause hat uns der Trainer noch zusammengefaltet.“ ERG/MH

Mehr über die SpVgg Greuther Fürth und die Einzelkritik lesen Sie in der Print-Ausgabe Ihrer Abendzeitung am Montag, 3. Mai.

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