Asül spottet über Söder: Wandlungsfähiger als ein Chamäleon

München (dpa/lby) - Unter anderem auf Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und dessen Vize Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hatte er es abgesehen: Der Kabarettist Django Asül hat Bayerns Polit-Prominenz beim traditionellen Maibockanstich im Münchner Hofbräuhaus wieder kräftig mit Hohn und Spott überzogen. Besonders über Söders schnelle Wandlungsfähigkeit machte sich Asül am Mittwochabend lustig: "Wie rasant der Markus die Wandlung vollzogen hat vom Polterer zum Landesvater - sensationell", spottete er.
| dpa
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München (dpa/lby) - Unter anderem auf Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und dessen Vize Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hatte er es abgesehen: Der Kabarettist Django Asül hat Bayerns Polit-Prominenz beim traditionellen Maibockanstich im Münchner Hofbräuhaus wieder kräftig mit Hohn und Spott überzogen. Besonders über Söders schnelle Wandlungsfähigkeit machte sich Asül am Mittwochabend lustig: "Wie rasant der Markus die Wandlung vollzogen hat vom Polterer zum Landesvater - sensationell", spottete er. "So gesehen ist ja 2019 eher das Jahr des Chamäleons. Wobei: Selbst das ist untertrieben. Neben dem Söder ist ein Chamäleon bestenfalls einfarbig."

Über Aiwanger spottete Asül, dieser sei vor den Koalitionsgesprächen schon auf Söders Schoß gesessen. Er habe die CSU zudem gewarnt, ja nicht arrogant aufzutreten - sonst werde er sagen: "Sucht euch einen Dümmeren wie uns - wenn ihr einen findet." Darauf habe Söder gesagt: "Hubsi, ich wüsste ja gar nicht, wo ich einen Dümmeren finde."

Finanzminister Albert Füracker (CSU) als Gastgeber der Veranstaltung konnte derweil einen Erfolg verbuchen: Vergangenes Jahr hatte er noch mindestens neun Schläge fürs Anzapfen gebraucht. Das könne ja nur besser werden, sagte er nun selbstironisch - und brauchte tatsächlich diesmal nur zwei. Söder als Ehrengast meinte dazu: "Letztes Jahr war schon schwer." Die zwei Schläge diesmal seien aber "höchste Kunst".

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