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Amoklage in Oberbayern: Schüler retten mit ihren T-Shirts Leben

Nach der mutmaßlichen Amoktat an einem Gymnasium im oberbayerischen Schongau geht dort heute die Schule weiter. Zur Tagesordnung übergehen wolle man aber nicht, sagte ein Sprecher des zuständigen Landratsamtes.
AZ/dpa |
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Polizisten auf dem Schulgelände.
Polizisten auf dem Schulgelände. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Update, 9. Juli, 19.35 Uhr: Mit T-Shirts als lebensrettenden Druckverbänden haben Schongauer Schüler nach der Messerattacke den zwei schwerverletzten Mädchen geholfen. Sie eilen herbei, rissen sich T-Shirts vom Leib, legten Druckverbände an - und retteten so wahrscheinlich einem der 13-jährigen Mädchen das Leben.

Update, 9.Juli, 16:20 Uhr: Nach der mutmaßlichen Amoktat an einem Gymnasium im oberbayerischen Schongau sitzt der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Der 16-Jährige werde dringend unter anderem des versuchten Mordes in zwei Fällen verdächtigt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der Jugendliche war selbst an dem Gymnasium zur Schule gegangen. 

Im Zuge der Ermittlungen werden immer weitere Details bekannt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur prüfen die Ermittler, ob es sich bei der Schusswaffe, mit der der mutmaßliche Täter einen Schuss abgab und die dann versagte, um eine per 3D-Drucker hergestellte Waffe handelt. Demnach gab der 16-Jährige an, sich die Waffe im Darknet besorgt zu haben.

Tatsächlich hätten die Ermittler eine eher geringe Zahl an Patronen sichergestellt, hieß es weiter. Die Waffe wurde nach dpa-Informationen bei einem Rucksack gefunden, den der 16-Jährige nach seiner Tat auf dem Schulhof im Umfeld des Tatorts deponiert habe. Er habe Polizeibeamte nach seiner Festnahme selbst darauf hingewiesen.

Bei dem Messer, mit dem der mutmaßliche Täter zwei Schülerinnen schwer verletzte, soll es sich jedenfalls um kein Haushaltsmesser handeln.

Update, 9. Juli, 15:27 Uhr: Nach der mutmaßlichen Amoktat im oberbayerischen Schongau werden immer mehr Details über den Tatverdächtigen bekannt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur war der 16-Jährige, selbst ein ehemaliger Schüler des Gymnasiums, zweimal kurzzeitig und befristet vom Unterricht ausgeschlossen worden. Nach zahlreichen intensiven Gesprächen zwischen Eltern, Lehrern, Schulpsychologen und weiteren Fachkräften sei er dann von der Schule abgemeldet und an einer neuen Schule angemeldet worden.

Tatverdächtiger war möglicherweise bereits auffällig

Unklar ist, ob der 16-Jährige schon einmal durch Gewalt oder Drohungen gegen das Gymnasium aufgefallen war.

Dass es sich bei dem Tatverdächtigen um einen ehemaligen Schüler des Gymnasiums handelt, hatte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) öffentlich gemacht. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) berichtete bereits, dass der 16-Jährige in der Vergangenheit in psychiatrischer Behandlung gewesen sei und zuletzt bei seinen Eltern gewohnt habe. Laut Herrmann fiel der 16-Jährige möglicherweise schon in der Vergangenheit durch Drohungen auf - aber auch das müsse erst sorgfältig recherchiert werden.

Update, 9. Juli, 11:52 Uhr: Nach der mutmaßlichen Amoktat an einem Gymnasium im oberbayerischen Schongau hat der Erste Bürgermeister von Schongau, Thomas Schleich, den Betroffenen Unterstützung zugesagt. "Es ist ein schwarzer Tag für Schongau", sagte Schleich. "Wir werden im Rathaus greifbar sein für Leute, die einen Ansprechpartner brauchen." 

Man könne unter anderem Kontakte herstellen, etwa wenn Menschen Betreuung bräuchten. "Es gilt, dass wir gemeinsam daran arbeiten; Gespräche führen", sagte Schleich. Bei einer Messerattacke waren am Vortag zwei 13-jährige Mädchen schwer verletzt worden. Mutmaßlicher Täter ist ein 16-Jähriger. Das Motiv ist unklar. 

Unterricht zweitrangig

"Ich persönlich bin froh, dass die Schule geöffnet hat", sagte der Bürgermeister, der sich am Tag nach der Tat vor Ort ein Bild von der Lage machte. Das könne helfen, dass die Schülerinnen und Schüler in der Klassengemeinschaft und mit den Lehrkräften wieder in ihren normalen Alltag hinein fänden. Sie sollten nun vor allem die Möglichkeit haben, sich auszutauschen. Damit sei "diese Woche der Unterricht eher zweitrangig". 

Unterstützung für die Schulgemeinschaft

Update, 9. Juli, 8.02 Uhr: Einen Tag nach der schrecklichen Tat in Oberbayern geht der Alltag weiter. Kriseninterventionsteams sollen für Gespräche vor Ort sein und den Schülern und Lehrern helfen, um das zu verarbeiten, was am Mittwoch an ihrer Schule geschehen ist. 

Einige der Schüler erlebten hautnah, wie ein ehemaliger Mitschüler das Schulgelände betrat, laut Polizei einen Schuss aus einer Pistole abgab und dann, als die Waffe versagte, mit einem Messer auf zwei 13-Jährige losging. Die Schülerinnen wurden dabei so schwer verletzt, dass eine von ihnen mit einem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen werden musste. Inzwischen sind beide außer Lebensgefahr. 

Wie gehen der Ort und die Schule mit der Tat um? 

Doch das Geschehene dürfte nachwirken in dem 12.000-Einwohner-Ort und vor allem in der Schule mit ihren 800 Schülerinnen und Schülern und 80 Lehrkräften. 

Lehrkräfte waren es auch, die die Polizei dabei unterstützten, den mutmaßlichen Täter zu überwältigen. Dabei handelt es sich um einen 16-Jährigen, der laut Polizei wegen psychischer Probleme in Behandlung war und schon vorher Drohungen ausgesprochen haben soll.

Der Täter hat möglicherweise auch eine Schusswaffe bei sich gehabt.
Der Täter hat möglicherweise auch eine Schusswaffe bei sich gehabt. © Lennart Preiss/dpa

Wie er an die Schusswaffe kam und was ihn zu der Tat bewegt haben könnte, sind Fragen, die noch zu klären sind. Ebenso, wie es den Schülern und Lehrern geht, die nach der Tat unter Schock standen und betreut werden mussten. Der Jugendliche soll sich in einer "psychischen Ausnahmesituation" befunden haben.

"Schreckliche Stunden" in Schongau

Nach der mutmaßlichen Amoktat an einem Gymnasium im oberbayerischen Schongau sitzt der Schock tief. "Die Bilder dieses Tages werden uns noch lange begleiten", schrieb der Erste Bürgermeister, Thomas Schleich, auf Instagram: "Ein Tag, der uns alle verändert hat". 

"Das, wovor wir uns alle immer am meisten gefürchtet haben"

"Was wir am Welfen-Gymnasium erleben mussten, ist das, wovor wir uns alle immer am meisten gefürchtet haben", schrieb Schleich, dankte den Einsatzkräften und versprach Schülern, Eltern und Lehrern: "Wir lassen Euch jetzt nicht allein." Man werde Zeit brauchen, um das Erlebte zu verarbeiten, so der Bürgermeister weiter. "Aber wir werden diesen Weg gemeinsam gehen."

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Update, 8. Juli. 20.44 Uhr: "Wir erleben schreckliche Stunden hier in Schongau", sagt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, in dessen Bundestagswahlkreis Schongau liegt. "Wir stehen schockiert vor dieser irrsinnigen Tat."

Dobrindt: "Gehen von Amoktat eines Einzeltäters aus"

Die mutmaßliche Amoktat erschüttert den oberbayerischen Ort. Der Teenager, ein ehemaliger Schüler des Gymnasiums, wird unter Tatverdacht festgenommen und sitzt laut Dobrindt in Untersuchungshaft. Nach Angaben von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) wird geprüft, ob er womöglich früher schon einmal Drohungen ausgesprochen hat.

Das Motiv für die Tat bleibt zunächst unklar. "Die beiden Opfer, die schwerstverletzten Mädchen, sind nach unserer Einschätzung zufällige Opfer, die in dem Moment in seine Schreckensbahn gekommen sind. Wir gehen von einer Amoktat aus eines Einzeltäters", sagt Dobrindt. Und: "Wir gehen weiter davon aus, dass es sich um eine psychische Ausnahmesituation gehandelt hat."

Laut Polizei bekamen viele Schüler die Tat hautnah mit. Sie werden - wie auch Lehrer und später auch Einsatzkräfte - psychologisch betreut. 

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Ein Video von BR24 vom Bayerischen Rundfunk

Zusammenfassung 16.45 Uhr: Um 12.50 Uhr gehen mehrere Notrufe bei der Polizei ein – aufgeregte Anrufer melden Verletzte an einer Schule. Innerhalb von Minuten befindet sich das oberbayerische Schongau im Ausnahmezustand: Überall Blaulicht, der Bereich um das Welfen-Gymnasium weitgehend abgesperrt, zeitweise kreisen Hubschrauber. Die Menschen im Ort werden aufgerufen, das Areal zu meiden.

Bei einer möglichen Amoktat am Welfen-Gymnasium sind am Mittwoch laut einer Polizeisprecherin mindestens zwei Mädchen schwer verletzt worden. Die beiden wurden in naheliegende Krankenhäuser gebracht – eins von ihnen mit einem Rettungshubschrauber – und schwebten am Nachmittag nicht mehr in Lebensgefahr.

Nach ersten Erkenntnissen handle es sich um Schülerinnen des Welfen-Gymnasiums, hieß es von den Ermittlern.

Wie viele Menschen insgesamt verletzt wurden, war zunächst unklar. Ein Polizeisprecher sprach zunächst von einer einstelligen Zahl. Der mutmaßliche Täter sei nach dem Vorfall in der Nähe des Schulgebäudes festgenommen worden. Es handle sich um einen 16-Jährigen. "Seine Nationalität und in welcher Beziehung er zu den beiden Mädchen steht, ist Gegenstand der Ermittlungen", sagte ein Polizeisprecher der AZ. 

Hermann: "Wir gehen von einem Täter aus, der hier mit Messer und auch einer Schusswaffe unterwegs war"

Bei seiner mutmaßlichen Amoktat an einem Gymnasium in Oberbayern hat der 16-jährige Tatverdächtige nach Worten von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) einen Schuss abgegeben - dann habe die Waffe versagt. "Der Täter hat sich dem Gymnasium mit einer Schusswaffe genähert, hat einen Schuss abgegeben, der niemanden verletzt hat", sagte Dobrindt am Abend in Schongau - die Stadt liegt in seinem Bundestagswahlkreis. "Anschließend hat die Schusswaffe versagt, so dass keine weiteren Schüsse abgegeben werden konnten." Dann habe der Täter Messer gezogen. Lehrkräfte und Polizei hätten den Täter wenig später überwältigt und gestoppt.

"Wir gehen von einem Täter aus, der hier mit Messer und auch einer Schusswaffe unterwegs war", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Rande einer Veranstaltung der CSU-Fraktion am Chiemsee bereits am Nachmittag. Der junge Mann sei in der Vergangenheit in psychiatrischer Behandlung gewesen. 

Einen weiteren Täter gab es nach Worten Herrmanns nicht. Zeitweilig habe es zwar entsprechende Gerüchte gegeben, sagte er. Dafür gebe es aber keine belastbaren Hinweise.

Söder: "Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Verletzten der Amoktat von Schongau"

Bis in den Nachmittag hinein suchten Spezialkräfte dennoch den Gebäude-Komplex ab, zu dem auch eine Real- und eine Mittelschule gehören. "Das sieht vielleicht ein bisserl martialisch aus, ist aber kein Grund zur Beunruhigung", so der Polizeisprecher zur AZ. "Auch wir gehen von einem Einzeltäter aus – und der sitzt bei uns."

Schwerbewaffnete Polizisten stehen am Welfen-Gymnasium in Schongau.
Schwerbewaffnete Polizisten stehen am Welfen-Gymnasium in Schongau. © Karl-Josef Hildenbrand (dpa)

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sprach von einer Amoktat. "Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Verletzten der Amoktat von Schongau", sagte er und weiter: "Solch eine schreckliche Tat reißt nicht nur sichtbare, sondern auch viele unsichtbare Wunden. Die Heilung der Seelen wird lange dauern."

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Der Ministerpräsident fügte hinzu: "Wir stehen in diesen schweren Stunden alle zusammen. Die Schulfamilie und Angehörigen brauchen jetzt Zeit, Kraft und Zuspruch, die Ereignisse zu verarbeiten."

Söder dankte "allen, die jetzt Hilfe leisten und füreinander da sind". Er dankte der Polizei und allen Rettungsorganisationen für ein schnelles und entschlossenes Eingreifen. "Dieses Miteinander gerade in Notsituationen zeichnet unser Land aus."

Für Schüler, Lehrer und Angehörige wurde eine Anlaufstelle eingerichtet. Auch die Polizeibeamten sollten nach dem Einsatz psychologisch betreut werden.

Ein Video von BR24 vom Bayerischen Rundfunk

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Update, 16.06 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat nach dem Vorfall mit mindestens zwei schwerverletzten Mädchen an einem Gymnasium in Oberbayern von einer Amoktat gesprochen. "Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Verletzten der Amoktat von Schongau", sagte Söder und betonte: "Solch eine schreckliche Tat reißt nicht nur sichtbare, sondern auch viele unsichtbare Wunden. Die Heilung der Seelen wird lange dauern."

Der Ministerpräsident fügte hinzu: "Wir stehen in diesen schweren Stunden alle zusammen. Die Schulfamilie und Angehörigen brauchen jetzt Zeit, Kraft und Zuspruch, die Ereignisse zu verarbeiten." Söder dankte "allen, die jetzt Hilfe leisten und füreinander da sind". Er dankte der Polizei und allen Rettungsorganisationen für ein schnelles und entschlossenes Eingreifen. "Dieses Miteinander gerade in Notsituationen zeichnet unser Land aus."

Zusammenfassung, 15.35 Uhr: Bei der möglichen Amoktat am Welfen-Gymnasium im oberbayerischen Schongau, südwestlich von München, sind laut einer Polizeisprecherin mindestens zwei Mädchen schwer verletzt worden. Ob sie in Lebensgefahr schweben, blieb zunächst unklar. Auch ob die beiden Mädchen Schülerinnen des Gymnasiums sind, muss laut einer Polizeisprecherin noch geklärt werden.

Nach ersten Erkenntnissen soll sich das Geschehen zum Teil auf dem Schulgelände, teils im nahen Umfeld des Welfen-Gymnasiums abgespielt haben. Der mutmaßliche Täter, ein 16-Jähriger, war zunächst geflüchtet, konnte jedoch wenig später festgenommen werden, sagte die Polizeisprecherin. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Es gibt aktuell keine Erkenntnisse, dass es noch einen weiteren Tatverdächtigen gibt. Eine endgültige Entwarnung kann die Polizei derzeit noch nicht geben. Es fänden zudem noch Absuchmaßnahmen, auch in den Schulgebäuden, statt, so Thomas Schelshorn, Sprecher des Polizeipräsidiums München.

Wie der BR berichtet, soll es um 12.50 Uhr einen Amokalarm gegeben haben, wonach auf dem Schulgelände Chaos ausgebrochen sei. Die Polizei war schnell vor Ort, um die Lage zu sondieren. Die Einwohner in Schongau wurden aufgerufen, das Areal zu meiden. Für Angehörige und Eltern von Schülerinnen und Schülern wurde eine Anlaufstelle am Feuerwehrhaus eingerichtet.

Nach Worten von Innenminister Joachim Herrmann (CSU) war der festgenommene 16-Jährige, nach ersten Erkenntnissen, auch mit einer Schusswaffe bewaffnet. "Wir gehen von einem Täter aus, der hier mit Messer und auch einer Schusswaffe unterwegs war", sagte Herrmann am Rande einer Veranstaltung der CSU-Fraktion am Chiemsee. Zunächst wurde nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aber keine Schusswaffe gefunden, wohl aber Munition.

Nach Angaben der ADAC-Luftrettung sind wegen der möglichen Amoklage mehrere Rettungshubschrauber im Einsatz. Insgesamt sechs Hubschrauber seien beteiligt, vier davon von der ADAC-Luftrettung, sagte ein Sprecher. Einer der vier Helikopter sei zur Versorgung von Verletzten genutzt worden.

Die Polizei nahm nach eigenen Angaben den mutmaßlichen Täter fest.
Die Polizei nahm nach eigenen Angaben den mutmaßlichen Täter fest. © Lennart Preiss/dpa

Das Welfen-Gymnasium ist Teil eines größeren Schulkomplexes. Laut Internetseite werden am Welfen-Gymnasium etwa 800 Schüler von mehr als 80 Lehrkräften unterrichtet. In direkter Nachbarschaft gibt es eine Grund-, Mittel- und Realschule.

Update von 15.00 Uhr: Nach Angaben der ADAC-Luftrettung sind wegen der möglichen Amoklage an einem Gymnasium im oberbayerischen Schongau mehrere Rettungshubschrauber im Einsatz. Insgesamt sechs Hubschrauber seien beteiligt, vier davon von der ADAC-Luftrettung, sagte ein Sprecher. Einer der vier Helikopter sei zur Versorgung von Verletzten genutzt worden.

Update von 14.50 Uhr: Nach den Hinweisen auf eine Amoktat am Welfen-Gymnasium in Schongau ist für Angehörige und Eltern der Schülerinnen und Schülern eine Anlaufstelle am Feuerwehrhaus eingerichtet worden. Das Welfen-Gymnasium liegt nur wenige Hundert Meter von Altstadt und Lech entfernt. Laut Internetseite werden dort etwa 800 Schüler von mehr als 80 Lehrkräften unterrichtet. 

Update von 14.36 Uhr: Bei dem Angriff am Welfen-Gymnasium in Schongau sind mehrere Menschen verletzt worden. Nach Informationen der Bild-Zeitung erlitten mehrere Opfer Stichverletzungen. Die genauen Hintergründe der Tat sind noch unklar. 

Update von 14.10 Uhr: Der Vorfall mit mehreren Verletzten an einem Gymnasium in Oberbayern deutet laut einem Polizeisprecher auf eine Amoklage hin. Die Beamten gehen demnach von einer einstelligen Zahl an Verletzten aus.

Amoklage an Welfen-Gymnasium in Schongau: BR-Livestream

Update von 14.01 Uhr: Bei dem Großeinsatz am Welfen-Gymnasium in Schongau gab es Hinweise auf eine Amoktat. Das erklärte ein Sprecher dem BR. Nach Informationen der Bild-Zeitung sind mehrere Menschen beim Angriff schwer verletzt worden. 

Update von 13.52 Uhr: Bei einem Angriff am Welfen-Gymnasium in Schongau sind mehrere Menschen verletzt worden. Wie viele Menschen wie schwer verletzt wurden, werde derzeit noch abgeklärt, teilte die Polizei mit. 

Angriff an Gymnasium in Schongau: Mutmaßlicher Täter gefasst

Update von 13.48 Uhr:  An einem Gymnasium in Oberbayern sind laut Polizei mehrere Menschen verletzt worden. Der mutmaßliche Täter sei nach dem Vorfall in Schongau festgenommen worden, teilte die Polizei mit.

Erstmeldung von 13.40 Uhr: Zahlreiche Polizisten sind derzeit an einem Gymnasium in Oberbayern im Einsatz. Mehr als 15 Streifen seien zum Welfen-Gymnasium in Schongau südwestlich von München alarmiert worden, sagte eine Polizeisprecherin. Die Beamten riefen die Menschen auf, das Areal zu meiden. Zum Grund des Einsatzes äußerte sich die Polizeisprecherin zunächst nicht.

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