Club holt Ekici: Der nächste Bayer an Bord

20-jähriges Talent kommt für ein Jahr auf Leihbasis. Dialog mit Ottl geht weiter, aber laut FCN-Manager Bader „nur so lange, bis wir Ersatz gefunden haben“
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20-jähriges Talent kommt für ein Jahr auf Leihbasis. Dialog mit Ottl geht weiter, aber laut FCN-Manager Bader „nur so lange, bis wir Ersatz gefunden haben“

NÜRNBERG/ERLANGEN Die Ersten, die stets merken, dass es für die FCN-Profis wieder los geht, sind die Angestellten der Uni-Klinik Erlangen. Dort muss nämlich jeder Neuzugang bei FCN-Teamarzt Matthias Brem zum obligatorischen Medizincheck antreten.

Deshalb herrschte in der Chirurgischen Abteilung gestern Früh bereits ein geschäftiges Kommen und Gehen. Mit Per Nilsson, Robert Mak, Rubin Okotie, Julian Schieber, Almog Cohen und – ganz frisch – auch noch Mehmet Ekici von den Bayern-Amateuren hat der Club schon sechs Neuverpflichtungen an Bord.

"Wir vwollen weiter den Konkurrenzkampf schüren"

Wobei letzterer eher in FCN-Manager Martin Baders „Wenn-irgendwo-plötzlich-noch-eine-Tür-aufgeht“-Kategorie fällt. Denn gerade im Mittelfeld, in dem die 20-jährige FCB-Leihgabe (für ein Jahr) ihre Qualitäten besitzt, ist das Team von Dieter Hecking eigentlich recht gut besetzt. Trotzdem könne laut Bader ein weiterer „flexibler Mittelfeldspieler, der auch gut bei Standards ist“, nie schaden. Denn das Ziel muss sein: „Wir wollen weiter den Konkurrenzkampf schüren.“

Ein anderer Münchner lässt dagegen weiter auf sich warten. Nachdem Heckings Wunsch-Sechser Andreas Ottl nun öffentlich eine Rückkehr zum Club – zumindest vorerst – ausgeschlossen hat, musste Bader seine Strategie beim bockenden Bayern-Beau ändern. Statt Beten und Bitten heißt die Devise jetzt: Zuckerbrot und Peitsche!

"Wir können diese Position nicht ewig offen halten"

Offiziell bleibt Ottl weiter die erste Wahl. „Allerdings nur so lange, bis wir einen Ersatz haben“, stellt Bader klar. Ottls Bedenkzeit läuft also ab. Ein Warten bis zum berühmten Nimmerleinstag, in diesem Fall dem Ende der Transferperiode am 31. August, kommt für den Club nicht in Frage. Denn zwar zeigt Bader für den Versuch des 25-Jährigen, sich trotz gegenteiliger Aussagen von Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge (AZ berichtete) in dem Starensemble von Trainer Louis van Gaal durchzusetzen, Verständnis – und sagt: „Wir sind in den nächsten Tagen mit Andi im Dialog“. Aber der Sportdirektor betont auch: „Wir können diese Position nicht ewig offen halten. Dafür ist die Rolle vor der Abwehr einfach zu wichtig.“

Zumal laut Bader mit dem Israeli Cohen ein Ersatz vielleicht schon bereit steht. Immerhin wurde der 21-jährige Abräumer, der sich gerade in der Nähe der jüdischen Gemeinde in Nürnberg zusammen mit seinem Vater eine Wohnung sucht und auf Empfehlung von Lothar Matthäus zum Club kam, gerade für sein erstes Länderspiel in Israels A-Nationalmannschaft nominiert. Krischan Kaufmann

Mehr über den Club und Javier Pinolas großes Lob für seinen Trainer lesen Sie in der Wochenend-Ausgabe Ihrer Abendzeitung.

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