ICE-Trasse Nürnberg-Erfurt: Minister kritisiert Umweltbehörde

Das Umweltbundesamt hatte den Nutzen der schnellen Verbindung in Zweifel gezogen.
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Eine tunnelbaustelle auf der Neubaustrecke für die ICE-Trasse von Nürnberg nach Erfurt.
dpa Eine tunnelbaustelle auf der Neubaustrecke für die ICE-Trasse von Nürnberg nach Erfurt.

NÜRNBERG - Das Umweltbundesamt hatte den Nutzen der schnellen Verbindung in Zweifel gezogen.

Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) hat das Umweltbundesamt (UBA) wegen einer kritischen Studie zum Ausbau der ICE-Strecke Nürnberg-Erfurt gerüffelt. "Den Nutzen dieses Projekts in Zweifel zu ziehen ist nicht Aufgabe des Umweltbundesamts", sagte der Minister. Die schnelle Verbindung werde gebraucht.

Ein kürzlich veröffentlichtes Gutachten im Auftrag des UBA empfiehlt den Baustopp auf der Strecke von Nürnberg über Erfurt nach Leipzig. Stelle man den im Bestfall moderaten Fahrgastzuwächsen die immensen Baukosten gegenüber, verliere das Projekt "jegliche Legitimation", heißt es in der Studie.

Die ICE-Trasse soll 2017 in Betrieb genommen werden. Mit ihr soll sich die Reisezeit zwischen München und Berlin von heute sechs Stunden auf etwa vier Stunden verringern. azn

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