Der Berg ruft!

Am kältesten Maitag seit Jahrzehnten, begann in Erlangen die 240. Bergkirchweih. Der „Berch“ bedeutet Ausnahmezustand – auch bei den Promi-Treffs
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„Hauptsach Bier!“ Beim Anstich sprach Innenminister Joachim Herrmann dem Volk aus der Seele.
dpa „Hauptsach Bier!“ Beim Anstich sprach Innenminister Joachim Herrmann dem Volk aus der Seele.

Am kältesten Maitag seit Jahrzehnten, begann in Erlangen die 240. Bergkirchweih. Der „Berch“ bedeutet Ausnahmezustand – auch bei den Promi-Treffs

ERLANGEN Während der „fünften Jahreszeit“ herrscht in der vergleichsweise überschaubaren Uni-Stadt (rund 100 000 Einwohner) der totale Ausnahmezustand. Auch auf den Promi-Treffs auf den Bierkellern war vieles anders als erwartet! Bei Dauerregen und herbstlichen fünf Grad, rückte die Brauereikonkurrenz dicht zusammen. Und ausgerechnet Bayerns Innenminister Joachim Herrmann – Vorkämpfer gegen das Komasaufen – outete sich als Bierfreund.

Der Minister war angereist, um Erlangens OB Siegfried Balleis beim offiziellen Anstich auf dem Erich Keller tatkräftig zur Hand zu gehen. Balleis brauchte drei Schläge, bis der Gerstensaft um 17 Uhr ins Fließen kam. „Zu zaghaft“ habe der OB in seiner immerhin 14. Saison den Hahn ins Fass gehauen, triezte Herrmann den Parteifreund später im Interview mit dem Radio-Gong-Bergradio, das jeden Werktag live vom Birkner’s Keller sendet. Herrmann erklärte außerdem, was ihm an diesem Tag das wichtigste sei: „Hauptsach a guads Bier.“ Gemeinsam verteilten er, Siegfried Balleis und Jörg Rohde, Vizepräsident des Bayerischen Landtags, dann die ersten 100 traditionellen Freimaß an die bei der Kälte überraschend zahlreich erschienenen und bierdurstigen Besucher.

Besuch bei Tucher - vom härtesten Konkurrenten!

Auf dem anschließenden Berg-Treff der Stadt auf dem Henninger Keller (Tucher) schaute kurzzeitig Markus Stodden, der Marketing-Vorstand von Kulmbacher vorbei – dem härtesten Konkurrenten! Vor drei Jahren löste Kulmbacher die Tucherbrauerei als FCN-Sponsor ab! Das war Fred Höfler, Tucher-Geschäftsführer, auf dem „Berch“ aber Wurscht. Er stieß trotzdem freundschaftlich mit Markus Stodden an, bevor dieser wieder auf die eigene Party im Birkner’s Keller verschwand. Brauereistochter Elisabeth Kitzmann-Nägel hatte mit Dieter Gewalt, dem Senior-Chef der zweiten Erlanger Brauerei „Steinbachbräu“, ebenfalls eine Menge Spaß. mp

Die Bergkärwa geht noch bis 31. Mai und ist täglich von 10 bis 23 Uhr geöffnet. An den kommenden Pfingstfeiertagen von 9.30 bis 23 Uhr

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