Aiwanger: Das Licht geht nicht aus

München (dpa/lby) - Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) sieht die Energie-Versorgungssicherheit in Bayern auch nach dem Abschalten der letzten Kernkraftwerke Ende 2022 nicht in Gefahr. "Nein, das Licht geht nicht aus", sagte Aiwanger am Mittwoch in einer Regierungserklärung im Landtag.
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Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. Foto: Nicolas Armer/dpa/Archivbild
dpa Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. Foto: Nicolas Armer/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) sieht die Energie-Versorgungssicherheit in Bayern auch nach dem Abschalten der letzten Kernkraftwerke Ende 2022 nicht in Gefahr. "Nein, das Licht geht nicht aus", sagte Aiwanger am Mittwoch in einer Regierungserklärung im Landtag. Es gebe noch genügend gesicherte Gaskraftwerksleistung. Zudem seien die Netze "voll Strom", wenn man denn auf Importe angewiesen sein sollte. "Wir haben mehr Gaskraft in der Garage stehen als wir Kernenergie vom Netz nehmen", sagte er.

Aiwanger sprach sich zudem für den Zubau möglichst vieler dezentraler Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen und notfalls auch für neue, große Gaskraftwerke aus. Zudem kündigte er einen weiteren Ausbau von Photovoltaik-Anlagen an - und "ein paar Hundert" neue Windräder. Die Energiewende werde aber nicht gegen den Willen der Bürger gelingen. "Wir müssen die Bürger vor Ort mitnehmen", betonte der Minister.

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