AfD-Stadtrat ruft Nazi-Parole - Geldstrafe

Ein Stadtrat der AfD hat nach Überzeugung eines Gerichts an einer Tankstelle in Würzburg eine verbotene NS-Parole verwendet – und dafür nun die Quittung bekommen.
dpa |
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Der Angeklagte erhielt eine Geldstrafe. (Archivbild)
Der Angeklagte erhielt eine Geldstrafe. (Archivbild) © Daniel Karmann/dpa
Würzburg

Der Strafbefehl gegen einen AfD-Stadtrat von Würzburg, der mehrmals eine Parole der verbotenen Partei der Nationalsozialisten (NSDAP) gerufen hat, ist rechtskräftig. Damit muss der 56-Jährige eine Geldstrafe über 60 Tagessätze zu je 70 Euro berappen, wie das Amtsgericht Würzburg mitteilte. 

Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft lautete auf Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk berichtet - nach dessen Angaben bestritt der Angeklagte die Vorwürfe.

Der Mann hatte nach Überzeugung des Gerichts am frühen Morgen des 29. Juni 2025 gemeinsam mit einer Frau auf dem Gelände einer Tankstelle in Würzburg fünf oder sechs Mal lautstark die verbotene Parole "Sieg Heil" verwendet. Dabei soll die Frau jeweils das Wort "Sieg" und der Angeklagte jeweils das Wort "Heil" gerufen haben.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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