AfD schimpft auf andere Parteien, EU und Schülerdemos

Osterhofen (dpa/lby) – Die AfD hat beim politischen Aschermittwoch zum verbalen Rundumschlag gegen die anderen Parteien sowie gegen Medien, Kirchen, den Verfassungsschutz, die Europäische Union und demonstrierende Schüler ausgeholt. Der bayerische AfD-Vorsitzende Martin Sichert warf den Verfassungsschutzbehörden, die Teile der AfD beobachten, vor, Demokratie und Freiheit in Deutschland zu gefährden.
| dpa
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Osterhofen (dpa/lby) – Die AfD hat beim politischen Aschermittwoch zum verbalen Rundumschlag gegen die anderen Parteien sowie gegen Medien, Kirchen, den Verfassungsschutz, die Europäische Union und demonstrierende Schüler ausgeholt. Der bayerische AfD-Vorsitzende Martin Sichert warf den Verfassungsschutzbehörden, die Teile der AfD beobachten, vor, Demokratie und Freiheit in Deutschland zu gefährden.

Sichert wandte sich im niederbayerischen Osterhofen zudem gegen ein "Diktat aus Brüssel": Die AfD wolle keinen europäischen Sozialstaat, keine europäischen Steuern. "Wir wollen keine europäische Armee, bei der dann deutsche Soldaten irgendwann gegen Gelbwesten in Frankreich eingesetzt werden", sagte er. Dabei gibt es für einen solchen Einsatz von Bundeswehr-Soldaten keinerlei Basis.

Der niederbayerische AfD-Bezirkschef Stephan Protschka nannte die EU schlicht obsolet. "Die EU ist ein Konstrukt, das keiner braucht.

Der AfD-Europakandidat Bernhard Zimniok kritisierte unter anderem die aktuellen Schülerdemos für mehr Klimaschutz mit scharfen Worten. "Da werden protestierende, pubertierende Schulschwänzer, die Physik und Chemie abgewählt haben, bejubelt", sagte er. Die junge schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg nannte er "autistische Greta".

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