AfD-Politiker provoziert mit Äußerung zu Merkel auf Twitter

München (dpa/lby) - Eine Twitter-Äußerung des AfD-Abgeordneten Andreas Winhart zur Corona-Quarantäne von Angela Merkel (CDU) hat ihm entschiedenen Protest eingebracht. Landtagspräsidentin Ilse Aigner forderte Winhart zu einer Entschuldigung auf.
| dpa
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München (dpa/lby) - Eine Twitter-Äußerung des AfD-Abgeordneten Andreas Winhart zur Corona-Quarantäne von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ihm entschiedenen Protest eingebracht. Landtagspräsidentin Ilse Aigner forderte Winhart zu einer Entschuldigung auf.

"Diese Äußerung ist vollkommen inakzeptabel - schon gleich von einem Abgeordneten", reagiert die CSU-Politikerin am Sonntagabend auf Twitter. "Er sollte sich öffentlich entschuldigen für diese Entgleisung".

Der Landtagsabgeordnete hatte zuvor zur Quarantäne der Bundeskanzlerin getwittert: "Gut, hinter Gitter wäre besser, aber is ja schon mal ein Anfang." Der Post des AfD-Politikers wurde noch am Abend gelöscht, stattdessen der Hinweis: "Wer hier einen bestimmten Post sucht, findet ihn nicht mehr, da er nicht meiner Meinung entspricht."

Er kam zudem Aigners Forderung nach und entschuldigte sich - ebenfalls auf Twitter. Wörtlich schrieb er: "Der Post in Bezug auf Frau Merkel war nicht richtig und wurde daher umgehend gelöscht - er hätte auch nie online sein dürfen."

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