AfD-Hoch: So erklärt CSU-Chef Söder die Werte für die Rechtsaußen-Partei

Die AfD ist seit Monaten in Umfragen extrem stark. Die Union kommt inhaltlich bisher nicht dagegen an. CSU-Chef Söder sieht zwei Schlüsselthemen, um das zu ändern.
AZ/dpa |
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CSU-Chef Söder gab der ARD ein Sommerinterview.
CSU-Chef Söder gab der ARD ein Sommerinterview. © Fabian Sommer/dpa

Die hohen Zustimmungswerte der AfD in Deutschland haben nach Ansicht von CSU-Chef Markus Söder mit aus seiner Sicht weiterhin nicht ausreichend konsequenten Abschiebungen zu tun. Es seien zwar weniger Menschen in Deutschland hinzugekommen. "Aber es sind immer noch sehr viele da, obwohl sie eigentlich kein Aufenthaltsrecht haben", sagte der bayerische Ministerpräsident im ARD-"Sommerinterview". Das Stadtbild, von dem viele redeten, habe sich daher noch nicht verändert.

Wer keine Aufenthaltserlaubnis habe, müsse zurückgeführt werden. "Das machen wir in Deutschland jetzt sehr, sehr stark", betonte Söder. Um die AfD zudem zu bekämpfen, brauche es auch eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik. "Und darum ist es so zwingend notwendig, dass viele der Reformen, die jetzt angegangen werden, auch zum Abschluss kommen. Weil sie am Ende unser Land wieder wettbewerbsfähig machen." Wenn etwa Autowerke geschlossen würden, "dann ist der Gang eines Menschen, der keine Zukunft mehr sieht, in eine radikale Entscheidung doch sehr leicht möglich".

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  • Der wahre tscharlie am 03.08.2026 18:26 Uhr / Bewertung:

    "Um die AfD zudem zu bekämpfen, brauche es auch eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik"

    Ist das Söders Ernst? Vor 10 Jahren, als die Union regierte, kam man nicht auf die Idee?
    Oder geht es Söder nur darum, das die Reformen umgesetzt werden. Ohne Wenn und Aber.

    Und wer den Begriff "Stadtbild" wieder verwendet, obwohl es bei Merz schon heftige Kritik gab, muß sich schon fragen lassen, was er da redet.

    Und was die "Zurückführungen" betrifft, ist doch hinlänglich bekannt, auch aus Bayern, dass Menschen zurückgeführt werden, die sich nichts zu schulden haben kommen lassen, einen Job hier haben und trotzdem abgeschoben werden.
    Ein solcher Fall sitzt nämlich gerade im Container am Flughafen.

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  • Huawa am 03.08.2026 15:08 Uhr / Bewertung:

    Er hat es immer noch nicht kapiert. Nicht die Asylanten sind schuld, sondern die Unfähigkeit unserer Politiker. Wer am Rechten Rand fischen wollte, hat immer noch verloren…
    Die Entscheidung aus 2015, Asylanten nicht arbeiten zu lassen, hat Deutschland ruiniert. Im anderen Fall wären sie „von der Straße weggewesen“ und hätten in den Sozialpott eingezahlt, statt Geld abzuziehen. Der Fachkräftemangel wäre nicht so gravierend und die Integration wäre ein Selbstläufer gewesen.
    Was hat unsere Politik gemacht? Erst das Land gegen die Wand gefahren, dann die blaune Partei imitiert, einschließlich der ständig öffentlich ausgetragenen Streitereien, und so alles noch weiter verschlimmert. Dazu noch eine unfähige Ministerin, auf den Klimaschutz pfeifen und die Zukunft unserer Kinder restlos ruinieren. Bravo!

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  • JENZZ am 03.08.2026 14:12 Uhr / Bewertung:

    Herr Söder glaubt doch nicht ernsthaft mit anteiliger AfD-Politik im christlichen Mantel, Wähler umzustimmen, die weitgehend nicht an Inhalten interessiert sind. Und für eine wie auch immer zu definierende erfolgreiche Wirtschaftspolitik, braucht es auch Politiker, die eben nicht aus der Fossilindustrie kommen, diese in der Politik vertreten oder wieder dahin zurück wollen. Ob Automobilfabriken oder Zulieferer geschlossen werden ist sicher keine unwichtige Frage, aber das Gesamtbild und eben die Chance dieser Industrie wird eben durch die Politik negativ beeinflusst, wenn man weiter auf längst abgeschriebene und allgemeinschädliche Techniken setzt. Wenn man allgemeinschädliche Produkte weiter anbieten will, darf man sich nicht wundern, wenn die Rolle auf den Weltmärkten schrumpft. Wenn die Automobilindustrie im Osten des Landes 10.000 neue Mitarbeiter einstellen würde, hätte das keinen Einfluß auf des Wahlverhalten. Wähler der AfD stimmen proaktiv in erster Linie gegen sich selbst.

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