AfD feiert sich als Partei der Zukunft

Abensberg (dpa/lby) - Nach den AfD-Erfolgen in Sachsen und Brandenburg sieht Bayerns AfD-Landtagsfraktionschefin Katrin Ebner-Steiner ihre Partei insgesamt unaufhaltsam auf dem Vormarsch. "Uns gehört die Zukunft", sagte Ebner-Steiner am Montag auf einer AfD-Kundgebung am Rande des Gillamoos-Volksfests im niederbayerischen Abensberg.
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Katrin Ebner-Steiner (AfD). Foto: Lino Mirgeler/Archivbild
dpa Katrin Ebner-Steiner (AfD). Foto: Lino Mirgeler/Archivbild

Abensberg (dpa/lby) - Nach den AfD-Erfolgen in Sachsen und Brandenburg sieht Bayerns AfD-Landtagsfraktionschefin Katrin Ebner-Steiner ihre Partei insgesamt unaufhaltsam auf dem Vormarsch. "Uns gehört die Zukunft", sagte Ebner-Steiner am Montag auf einer AfD-Kundgebung am Rande des Gillamoos-Volksfests im niederbayerischen Abensberg. "Spätestens seit gestern ist gewiss: Die AfD ist die neue Volkspartei in Deutschland." In Sachsen und Brandenburg habe die AfD am Sonntag zwei "abgehalfterte Koalitionen" zum Einsturz gebracht.

Ebner-Steiner griff insbesondere CSU-Chef Markus Söder und Bayerns Grünen-Landtagsfraktionschefin Katharina Schulze frontal an. Söder sei von der "Grünen-Ober-Schülersprecherin" benebelt. Das C in CSU stehe heute für "CO2-religiös". Bald werde der Tag kommen, an dem der Wähler die senile CSU "auf den Gnadenhof der Geschichte" schicke. Die "selbstgefälligen Machthaber der Altparteien" hätten sich das Land und die Demokratie "zur Beute gemacht", kritisierte Ebner-Steiner.

Tatsächlich war die AfD bei der Bundestagswahl 2017 auf 12,6 Prozent der Stimmen gekommen, bei der Bayern-Wahl 2018 auf 10,2 Prozent. In Sachsen konnte die AfD ihr Ergebnis am Sonntag auf 27,5 Prozent fast verdreifachen, in Brandenburg auf 23,5 Prozent nahezu verdoppeln.

AfD-Landeschef Martin Sichert bezeichnete die AfD als "die Partei der sozialen Gerechtigkeit", die von Wahlsieg zu Wahlsieg eile. Dagegen sei die Sozialpolitik aller anderen Parteien "eine einzige Versündigung am deutschen Volk", meinte der Bundestagsabgeordnete.

Ebner-Steiner ging in ihrer Rede auch auf die anhaltenden Machtkämpfe in ihrer Fraktion ein, die sich nun schon viele Monate hinziehen. Als junge Fraktion habe man "sicher auch mal Fehler gemacht", sagte sie und bat um mehr Einigkeit: "Arbeiten wir miteinander statt gegeneinander - ich verspreche euch, ich werde das Meine dazu tun."

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