63 Blindgänger in einem Jahr: Kampfmittel-Spezialisten stark gefordert

Im Jahr 2020 sind in Bayern 63 Blindgänger beseitigt worden. Insgesamt waren es rund 150 Tonnen Kampfmittel, so Innenminister Joachim Herrmann.
| AZ/dpa
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Ein Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg detoniert.
Ein Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg detoniert. © Alexander Auer/dpa/Archivbild

München - Rund 150 Tonnen Kampfmittel sind in Bayern im Jahr 2020 beseitigt worden. Darunter waren 63 Blindgänger alliierter Spreng- und Splitterbomben, wie der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann am Sonntag mitteilte.

Auch Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkriegs werden immer wieder Bomben, Granaten, Panzerfäuste und Patronenmunition gefunden. Besonders dort, wo es zu Kriegszeiten Bombardierungen gab, etwa nahe ehemaliger Rüstungsbetriebe oder in städtischen Ballungsräumen, muss auch weiterhin mit Bombenblindgängern gerechnet werden, wie der Innenminister mitteilte.

Mehr als 1,2 Millionen Euro in Beseitigung von Kampfmitteln investiert

2020 wurden den Angaben zufolge mehr als 1,2 Millionen Euro in die Beseitigung und Entsorgung aufgefundener Kampfmittel in Bayern investiert. Die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes machen die Blindgänger meist schon vor Ort unschädlich. Oft müssen dazu die Anwohner in Sicherheit gebracht werden.

Wer einen solchen Zufallsfund macht, dürfe kein Risiko eingehen, warnte Herrmann. "Hier gilt besondere Vorsicht und vor allem: Hände weg!" Am besten verständige man sofort die Polizei.

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