54 Millionen aus Berlin für bayerisches Wasserstoffzentrum

In Niederbayern entsteht eines von bundesweit vier Wasserstoffzentren. Auch mit viel Geld aus Berlin. Und der Betrag könnte noch steigen.
dpa |
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Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder brachte auch viel Geld nach Bayern mit.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder brachte auch viel Geld nach Bayern mit. © Sven Hoppe/dpa
München

Die Bundesregierung unterstützt das Wasserstoffzentrum im niederbayerischen Pfeffenhausen mit mindestens 54 Millionen Euro. Entsprechende Förderbescheide übergab Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) nach dem Besuch einer Kabinettssitzung in München. Damit soll eine Laborumgebung mit einer Wasserstoffinfrastruktur aufgebaut werden, die über einen Wasserstoffverflüssiger sowie Test- und Prüfstände verfügt.

"Hier entsteht eine zentrale Innovationsplattform für Wasserstofftechnologien, die die Antriebswende im Verkehr entscheidend voranbringen und zugleich nachhaltige Wertschöpfung in Deutschland sichern wird", sagte Schnieder. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte: "Das ist ein starkes Zeichen für die Mobilität der Zukunft. Das Projekt stärkt unsere Strategie zum Ausbau von Heimatenergien und zur Forschung an Zukunftstechnologien wie Wasserstoff."

In Pfeffenhausen entsteht eines von vier Technologie- und Anwenderzentren für "grünen" Wasserstoff in Deutschland. Die drei anderen sollen in Duisburg (Nordrhein-Westfalen), Chemnitz (Sachsen) und in Norddeutschland entstehen.

Insgesamt werde man dafür bis zu 290 Millionen Euro zur Verfügung stellen, sagte Schnieder. Denkbar ist deshalb, dass auch nach Pfeffenhausen mehr als die 54 Millionen Euro fließen, eventuell bis zu 72,5 Millionen Euro. Das sei der Maximalbetrag, sagte Schnieder. Die Bewilligung hänge von der Konzeption im Einzelfall ab. "Wenn da noch mehr ist, werden wir uns dann über die noch anstehenden Dinge da auch unterhalten und das entsprechend begleiten."

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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