40 Millionen Euro für die Augsburger Luftfahrtindustrie

Augsburg (dpa/lby) - Bayern will der kriselnden Augsburger Luftfahrtindustrie mit einem 40 Millionen Euro schweren Forschungsprogramm helfen. Dies gaben am Montag Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) in Augsburg bekannt.
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Banknoten von 50, 20 und 10 Euro liegen auf einem Tisch. Foto: Jens Wolf/Archiv
dpa Banknoten von 50, 20 und 10 Euro liegen auf einem Tisch. Foto: Jens Wolf/Archiv

Augsburg (dpa/lby) - Bayern will der kriselnden Augsburger Luftfahrtindustrie mit einem 40 Millionen Euro schweren Forschungsprogramm helfen. Dies gaben am Montag Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) in Augsburg bekannt. Wie die Augsburger CSU-Stadtratsfraktion anschließend mitteilte, soll das Projekt die künftige Nutzung von Leichtbauwerkstoffen und die Digitalisierung von Fertigungsprozessen voranbringen.

Die staatlichen Millionen sollen auch dem drohenden Stellenabbau bei der Augsburger Airbus-Tochter Premium Aerotec entgegenwirken. Weil das auf Leichtbauelemente spezialisierte Unternehmen künftig nicht mehr ausgelastet ist, unter anderem wegen der auslaufenden Herstellung des Flugzeugtyps A380, prüft der Airbus-Zulieferer mittelfristig den Abbau von bis zu 1100 der 3600 Stellen in Schwaben.

Augsburg ist seit einiger Zeit ein Zentrum für die Erforschung von kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen (CFK). Insbesondere für Automobilhersteller sowie die Luft- und Raumfahrtindustrie werden dabei die Möglichkeiten der Nutzung von Carbon-Bauteilen untersucht.

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