20 Gründe für und gegen die dritte Startbahn

Dritte Startbahn: Vor dem Bürgerentscheid in München hat die AZ prominente Gegener und Befürworter des Flughafen-Ausbaus befragt - lesen Sie die Statements hier.
| Georg Thanscheidt
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DAGEGEN - Musiker Konstantin Wecker: „Die Startbahn soll 1,25 Milliarden
Euro kosten – übliche Kostenexplosionen bei öffentlichen Bauvorhaben nicht eingerechnet. Die Flughafen München GmbH sitzt schon jetzt auf 2,7 Milliarden Euro Schulden. Wir dürfen wohl annehmen, dass es endet wie bei den Banken: Hunderte Millionen Steuergelder werden sich in Luft  auflösen – und einige wenige kräftig verdient haben. Geld, das an anderer Stelle fehlt.“
dpa 20 DAGEGEN - Musiker Konstantin Wecker: „Die Startbahn soll 1,25 Milliarden Euro kosten – übliche Kostenexplosionen bei öffentlichen Bauvorhaben nicht eingerechnet. Die Flughafen München GmbH sitzt schon jetzt auf 2,7 Milliarden Euro Schulden. Wir dürfen wohl annehmen, dass es endet wie bei den Banken: Hunderte Millionen Steuergelder werden sich in Luft auflösen – und einige wenige kräftig verdient haben. Geld, das an anderer Stelle fehlt.“
DAFÜR - Ökonom Hans-Werner Sinn: „Der Flughafen hat seit seiner
Eröffnung eine tragende Rolle bei der Erschließung neuer Absatzmärkte und damit einen nicht unerheblichen Beitrag zur steigenden Wirtschaftskraft Bayerns und Münchens gespielt. Wenn wir auch künftig am boomenden Fracht und Personenverkehr und am wirtschaftlichen Erfolg der Wachstumsregionen der Welt teilhaben wollen, müssen wir die Weichen dafür stellen.“
dpa 20 DAFÜR - Ökonom Hans-Werner Sinn: „Der Flughafen hat seit seiner Eröffnung eine tragende Rolle bei der Erschließung neuer Absatzmärkte und damit einen nicht unerheblichen Beitrag zur steigenden Wirtschaftskraft Bayerns und Münchens gespielt. Wenn wir auch künftig am boomenden Fracht und Personenverkehr und am wirtschaftlichen Erfolg der Wachstumsregionen der Welt teilhaben wollen, müssen wir die Weichen dafür stellen.“
DAGEGEN - Hartmut Binner, Sprecher vom Bündnis AufgeMUCkt: „Die Flugbewegungen heuer werden auf den Stand von 2005 zurückfallen. Das ist keine Delle mehr, sondern ein richtiger Blechschaden. Selbst die Lufthansa sagt: Fliegen muss teurer werden. Das alles zeigt: Eine dritte Startbahn braucht es gar nicht. Was noch dazu kommt: 89 Prozent aller Flugunglücke passieren beim Landeanflug oder beim Start – und die Flüge gehen direkt über Freising.“
dpa 20 DAGEGEN - Hartmut Binner, Sprecher vom Bündnis AufgeMUCkt: „Die Flugbewegungen heuer werden auf den Stand von 2005 zurückfallen. Das ist keine Delle mehr, sondern ein richtiger Blechschaden. Selbst die Lufthansa sagt: Fliegen muss teurer werden. Das alles zeigt: Eine dritte Startbahn braucht es gar nicht. Was noch dazu kommt: 89 Prozent aller Flugunglücke passieren beim Landeanflug oder beim Start – und die Flüge gehen direkt über Freising.“
DAFÜR - Bernd Becking, Münchner Chef der Agentur für Arbeit: „Mit jedem Job, der am Flughafen entsteht, werden zwei weitere in der Region geschaffen. Unser Airport bietet Arbeitsplätze für verschiedenste Qualifikationen, vom Monteur bis zum Manager. Es wäre falsch zu behaupten, dass München genug Jobs hat und kein Wachstum braucht! Wir sind froh um jede Stelle.“
M. Schlueter 20 DAFÜR - Bernd Becking, Münchner Chef der Agentur für Arbeit: „Mit jedem Job, der am Flughafen entsteht, werden zwei weitere in der Region geschaffen. Unser Airport bietet Arbeitsplätze für verschiedenste Qualifikationen, vom Monteur bis zum Manager. Es wäre falsch zu behaupten, dass München genug Jobs hat und kein Wachstum braucht! Wir sind froh um jede Stelle.“
DAGEGEN - Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger: „Die dritte Startbahn ist genauso ein Größenwahn-Projekt wie damals der Transrapid. Es gibt keinen Bedarf für sie. Die heute gut 400 000 Flugbewegungen jährlich können auf den bestehenden Bahnen bis auf gut 500 000 gesteigert werden. 30 Prozent der Flüge am Flughafen sind Kurzstreckenflüge. Hier ist die Politik gefordert, diese durch bessere Bahnverbindungen überflüssig zu machen.“
dpa 20 DAGEGEN - Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger: „Die dritte Startbahn ist genauso ein Größenwahn-Projekt wie damals der Transrapid. Es gibt keinen Bedarf für sie. Die heute gut 400 000 Flugbewegungen jährlich können auf den bestehenden Bahnen bis auf gut 500 000 gesteigert werden. 30 Prozent der Flüge am Flughafen sind Kurzstreckenflüge. Hier ist die Politik gefordert, diese durch bessere Bahnverbindungen überflüssig zu machen.“
DAFÜR - Starkoch Eckart Witzigmann: „Meine Lehrjahre habe ich im Ausland verbracht. Auf der ganzen Welt habe ich interessante Inspirationen  gesammelt, die in meine Arbeit eingeflossen sind und mit deren Hilfe ich in München neue Kreationen geschaffen habe. Das zeigt, dass eine gute weltweite Vernetzung wichtig für den Erfolg der Stadt ist. Mit dem Bau einer neuen Startbahn können wir noch mehr Ziele direkt rrreichen.“
dpa 20 DAFÜR - Starkoch Eckart Witzigmann: „Meine Lehrjahre habe ich im Ausland verbracht. Auf der ganzen Welt habe ich interessante Inspirationen gesammelt, die in meine Arbeit eingeflossen sind und mit deren Hilfe ich in München neue Kreationen geschaffen habe. Das zeigt, dass eine gute weltweite Vernetzung wichtig für den Erfolg der Stadt ist. Mit dem Bau einer neuen Startbahn können wir noch mehr Ziele direkt rrreichen.“
DAGEGEN - Komikerin Veronika von Quast: „Für die Anwohner ist die 3. Bahn ein Unding. Noch mehr Lärm und schlechte Luft! Wie mit ihnen umgegangen wird, ist nicht gut. Der Preis, den sie zu zahlen haben, ist zu hoch. Wenn man selbst dort leben würde, würde man die Wände hochgehen. Es ist nicht erwiesen, dass die neue Bahn nötig ist. Zwei reichen. Die Lobby ist halt dahinter, die Wirtschaft. Sonst nichts.“
DAniel von Loeper 20 DAGEGEN - Komikerin Veronika von Quast: „Für die Anwohner ist die 3. Bahn ein Unding. Noch mehr Lärm und schlechte Luft! Wie mit ihnen umgegangen wird, ist nicht gut. Der Preis, den sie zu zahlen haben, ist zu hoch. Wenn man selbst dort leben würde, würde man die Wände hochgehen. Es ist nicht erwiesen, dass die neue Bahn nötig ist. Zwei reichen. Die Lobby ist halt dahinter, die Wirtschaft. Sonst nichts.“
DAFÜR - Wiesnwirte-Sprecher Toni
Roiderer: „München muss international
mithalten können,
muss fortschrittlich bleiben
und fit gemacht werden für
eine erfolgreiche Zukunft. Wir
Wiesn-Wirte sagen Ja zur dritten
Startbahn. Denn unsere
Stadt bleibt dadurch
eng vernetzt mit allen
Märkten und Ländern
der Welt.
Gleichzeitig sollten die Anwohner
vor Ort eine vernünftige
Entschädigung erhalten.“
Gregor Feindt 20 DAFÜR - Wiesnwirte-Sprecher Toni Roiderer: „München muss international mithalten können, muss fortschrittlich bleiben und fit gemacht werden für eine erfolgreiche Zukunft. Wir Wiesn-Wirte sagen Ja zur dritten Startbahn. Denn unsere Stadt bleibt dadurch eng vernetzt mit allen Märkten und Ländern der Welt. Gleichzeitig sollten die Anwohner vor Ort eine vernünftige Entschädigung erhalten.“
DAGEGEN - Kabarettistin Martina
Schwarzmann: „Wenn
sich jemand unsicher ist,
wie er abstimmen soll,
sollte er Sonntagfrüh noch
nach Attaching fahren und schauen,
wie es da um die Lebensqualität steht.
Und er sollte sich von den Anwohnern
erklären lassen, wie es noch schlimmer
werden würde mit der dritten
Bahn. Danach weiß man, wie man abstimmt:
gegen das Projekt. Liebe
Münchner, denkt an die Leute aus
dem Umland!“
Gregor Wiebe/ Carsten Bunnemann 20 DAGEGEN - Kabarettistin Martina Schwarzmann: „Wenn sich jemand unsicher ist, wie er abstimmen soll, sollte er Sonntagfrüh noch nach Attaching fahren und schauen, wie es da um die Lebensqualität steht. Und er sollte sich von den Anwohnern erklären lassen, wie es noch schlimmer werden würde mit der dritten Bahn. Danach weiß man, wie man abstimmt: gegen das Projekt. Liebe Münchner, denkt an die Leute aus dem Umland!“
DAFÜR - Schauspielerin Uschi Glas:
„München ist eine Film- und
Theaterstadt. Regisseure und
Schauspieler von internationalem
Rang kommen gern zu
uns. Wenn wir auch künftig
als kulturelle Spitze gelten
wollen, brauchen wir eine optimale
Anbindung. Und damit
ein Ja zur dritten Bahn!“
dpa 20 DAFÜR - Schauspielerin Uschi Glas: „München ist eine Film- und Theaterstadt. Regisseure und Schauspieler von internationalem Rang kommen gern zu uns. Wenn wir auch künftig als kulturelle Spitze gelten wollen, brauchen wir eine optimale Anbindung. Und damit ein Ja zur dritten Bahn!“
DAGEGEN - Freisings
Oberbürgermeister
Tobias
Eschenbacher:
„Da ist
zum einen der
Umweltaspekt:
Eswird eine große Fläche
zubetoniert, die größer
ist als der Tegernsee. Zudem
wäre die Startbahn ein Einschnitt
in die Lebensqualität
und Eigentumsrechte der Freisinger,
bis hin zur Absiedelung
vonOrtsteilen wie Attaching.
Und noch ein Argument:
Ein größerer Zuzug
als ihn Freising ohnehin
schon hat, würde die
Stadt überlasten.“
dpa 20 DAGEGEN - Freisings Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher: „Da ist zum einen der Umweltaspekt: Eswird eine große Fläche zubetoniert, die größer ist als der Tegernsee. Zudem wäre die Startbahn ein Einschnitt in die Lebensqualität und Eigentumsrechte der Freisinger, bis hin zur Absiedelung vonOrtsteilen wie Attaching. Und noch ein Argument: Ein größerer Zuzug als ihn Freising ohnehin schon hat, würde die Stadt überlasten.“
DAFÜR - Schauspieler „Blacky“ Fuchsberger:
„Wir Münchner haben
es immer perfekt verstanden,
unsere Tradition zu bewahren
und gleichzeitig an
der Spitze des Fortschritts zu
stehen. Die Verbindung aus
Laptop und Lederhose macht
diese Stadt einzigartig. Daher
kommen Menschen aus aller
Welt gern und zahlreich her –
nicht nur zur Wiesn. Ich bin
für die dritte Bahn, damit unsere
Heimat modern und dynamisch
bleibt.“
dpa 20 DAFÜR - Schauspieler „Blacky“ Fuchsberger: „Wir Münchner haben es immer perfekt verstanden, unsere Tradition zu bewahren und gleichzeitig an der Spitze des Fortschritts zu stehen. Die Verbindung aus Laptop und Lederhose macht diese Stadt einzigartig. Daher kommen Menschen aus aller Welt gern und zahlreich her – nicht nur zur Wiesn. Ich bin für die dritte Bahn, damit unsere Heimat modern und dynamisch bleibt.“
DAGEGEN - Musiker Hans
Well (l.): „Ja freili
macht de 3.
Startbahn für’n
Seehofer und
Ude an Sinn.
Ingolstod und
Minka schlaffa ruhig – rundrum
homs an Lärm + s’ Kerosin.
Isntalautobahn, Stammstreck
zwei und de Startbahn
drei. De bayrische SPDomei –
is bei jedem Scheiß dabei.
Der Flughafn wenn weiterwachst,
braucht de 4. Startbahnwieder
a Eck. So leid’s da
Lufthansa duat –namuaß Freising
weg!“
dpa 20 DAGEGEN - Musiker Hans Well (l.): „Ja freili macht de 3. Startbahn für’n Seehofer und Ude an Sinn. Ingolstod und Minka schlaffa ruhig – rundrum homs an Lärm + s’ Kerosin. Isntalautobahn, Stammstreck zwei und de Startbahn drei. De bayrische SPDomei – is bei jedem Scheiß dabei. Der Flughafn wenn weiterwachst, braucht de 4. Startbahnwieder a Eck. So leid’s da Lufthansa duat –namuaß Freising weg!“
DAFÜR - Münchens Alt-OB Hans-
Jochen Vogel:
„Die Grundlagen
für den
Ausbau des
neuen
Münchner
Flughafens
wurden schon in meiner
Amtszeit als OB gutgeheißen.
Sie sahen ursprünglich sogar
vier Startbahnen vor. Das ist
durch die zwischenzeitliche
Entwicklung der Flugzeuggrößen
überholt. Aber drei
Bahnen benötigt der Flughafen
tatsächlich, nachdem
die bisher realisierten
zwei Bahnen ihre Kapazitätsgrenze
deutlich erreicht
haben.“
Gregor Feindt 20 DAFÜR - Münchens Alt-OB Hans- Jochen Vogel: „Die Grundlagen für den Ausbau des neuen Münchner Flughafens wurden schon in meiner Amtszeit als OB gutgeheißen. Sie sahen ursprünglich sogar vier Startbahnen vor. Das ist durch die zwischenzeitliche Entwicklung der Flugzeuggrößen überholt. Aber drei Bahnen benötigt der Flughafen tatsächlich, nachdem die bisher realisierten zwei Bahnen ihre Kapazitätsgrenze deutlich erreicht haben.“
DAGEGEN - Münchens Grünen-Chefin Katharina
Schulze:
„In Zeiten des Klimawandel
und der
Erdölknappheit
muss die Priorität
auf nachhaltigen
Verkehrsinfrastrukturprojekten
liegen.
München hat
sich imKlimabündnis
verpflichtet,
den CO2-Ausstoß
zu senken. Den
Worten müssen Taten
folgen. Fliegen
ist die umweltschädlichste
Art
der Fortbewegung.
Wir müssen sie
aufs nötigeMaßbeschränken
und Alternativen
wie die
Bahn stärken.“
Gregor Feindt 20 DAGEGEN - Münchens Grünen-Chefin Katharina Schulze: „In Zeiten des Klimawandel und der Erdölknappheit muss die Priorität auf nachhaltigen Verkehrsinfrastrukturprojekten liegen. München hat sich imKlimabündnis verpflichtet, den CO2-Ausstoß zu senken. Den Worten müssen Taten folgen. Fliegen ist die umweltschädlichste Art der Fortbewegung. Wir müssen sie aufs nötigeMaßbeschränken und Alternativen wie die Bahn stärken.“
DAFÜR - Bergsteiger Reinhold Messner:
„Ich bin für die dritte Startbahn,
weil damit die nötigen
Kapazitäten am Flughafen geschaffenwerden
können. Bei allem
Verständnis für die Sorgen
der Anlieger–wir müssen mobil
bleiben. Das gelingt nicht
durch Halbherzigkeit, sondern
nur mit einer optimalen Infrastruktur.
Damit sind wir auch
in Zukunft bestens
vernetzt und
international
angebunden.“
dpa 20 DAFÜR - Bergsteiger Reinhold Messner: „Ich bin für die dritte Startbahn, weil damit die nötigen Kapazitäten am Flughafen geschaffenwerden können. Bei allem Verständnis für die Sorgen der Anlieger–wir müssen mobil bleiben. Das gelingt nicht durch Halbherzigkeit, sondern nur mit einer optimalen Infrastruktur. Damit sind wir auch in Zukunft bestens vernetzt und international angebunden.“
DAGEGEN - Hubert Weiger, Chef des Bund Naturschutz:
„Die dritte Bahn ist ein überflüssiges Luxusprojekt
im internationalen Wettkampf um das
größte Drehkreuz. Die Flugbewegungen stagnieren
auf dem Niveau von 2006, die Bahn
soll vor allem die Zahl der Umsteiger erhöhen.
Für die Menschen und die Wirtschaft
Bayerns reichen zwei Bahnen.
Der Bau würde 900 Hektar verbrauchen
und viele Arten aus dem Schutzgebiet vertreiben.“
dpa 20 DAGEGEN - Hubert Weiger, Chef des Bund Naturschutz: „Die dritte Bahn ist ein überflüssiges Luxusprojekt im internationalen Wettkampf um das größte Drehkreuz. Die Flugbewegungen stagnieren auf dem Niveau von 2006, die Bahn soll vor allem die Zahl der Umsteiger erhöhen. Für die Menschen und die Wirtschaft Bayerns reichen zwei Bahnen. Der Bau würde 900 Hektar verbrauchen und viele Arten aus dem Schutzgebiet vertreiben.“
DAFÜR - Moderatorin Nina
Ruge: „Wir wären hier
keine Weltstadt, wenn
wir nicht diesen fantastischen
Flughafen hätten.
Und ich könnte
nicht arbeiten, in
der Form, wie ich
arbeite, wenn’s
diesen symphatischen,
superfrequentierten,
aber leider etwas
überlasteten
Flughafen
nicht
gäbe.“
dpa 20 DAFÜR - Moderatorin Nina Ruge: „Wir wären hier keine Weltstadt, wenn wir nicht diesen fantastischen Flughafen hätten. Und ich könnte nicht arbeiten, in der Form, wie ich arbeite, wenn’s diesen symphatischen, superfrequentierten, aber leider etwas überlasteten Flughafen nicht gäbe.“
DAGEGEN - Kabarettist Andreas
Giebel: „Zu
den Umweltschäden,
der Belastung
von Luft und Bevölkerung
und der
Nicht-Notwendigkeit
kommt hinzu:
Es reicht einfach.
Nicht noch mehr
Business, nicht
noch mehr Zuzug
von Geschäftsleuten
und Firmen!
Mietenund Lebenshaltungskosten
sind schon jetzt
kaum zu bezahlen.
Die Lebensqualität
in München und
Umland darf nicht
von kurzsichtiger
Profitgier verdrängt
werden.“
ho/AZ 20 DAGEGEN - Kabarettist Andreas Giebel: „Zu den Umweltschäden, der Belastung von Luft und Bevölkerung und der Nicht-Notwendigkeit kommt hinzu: Es reicht einfach. Nicht noch mehr Business, nicht noch mehr Zuzug von Geschäftsleuten und Firmen! Mietenund Lebenshaltungskosten sind schon jetzt kaum zu bezahlen. Die Lebensqualität in München und Umland darf nicht von kurzsichtiger Profitgier verdrängt werden.“
DAFÜR - Conrad Mayer, Kreischef des
Hotel- und Gaststättenverbandes:
„Mit der dritten Bahn
wird München für viele
Menschen noch besser erreichbar.
Aus Zukunftsländern
wie
Brasilien, Russland,
Indien und
China kommen
dann mehr
Gäste. Davon profitieren
die Hotels
und Gaststätten
enorm. Nutznießer
der
dritten Bahn sind die 70 000 Beschäftigten im
Münchner Tourismus. Es geht also auch um die
Zukunft unserer Branche.“
M. Schlueter 20 DAFÜR - Conrad Mayer, Kreischef des Hotel- und Gaststättenverbandes: „Mit der dritten Bahn wird München für viele Menschen noch besser erreichbar. Aus Zukunftsländern wie Brasilien, Russland, Indien und China kommen dann mehr Gäste. Davon profitieren die Hotels und Gaststätten enorm. Nutznießer der dritten Bahn sind die 70 000 Beschäftigten im Münchner Tourismus. Es geht also auch um die Zukunft unserer Branche.“

München - Im Juni 2012 stoppten die Münchner mit einer Mehrheit von 54 Prozent den Bau der dritten Startbahn am Flughafen München. Das Votum schaffte klare Verhältnisse, ist und bleibt aber umstritten.

Kurz vor dem Bürgerentscheid - am 15. Juni 2012 - hat die Abendzeitung Gegner und Befürworter gebeten, Position zu beziehen: Sind Sie für oder gegen die dritte Startbahn im Erdinger Moos?

In der Bilderstrecke oben dokumentieren wir aus Anlass des Gerichtsurteils vom 19. Februar 2014, nach dem der Bau einer dritten Startbahn grundsätzlich möglich ist, die damaligen Positionen von Prominenten, Politikern und Wirtschaftsvertretern.

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