1860 stoppt Training: "Gefährliche" finanzielle Schieflage

München (dpa/lby) - Der TSV 1860 München setzt nach dem gestoppten Spielbetrieb der 3. Fußball-Liga bis mindestens Ende April den Trainingsbetrieb seiner Mannschaft bis auf Weiteres aus.
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Günther Gorenzel, Sportdirektor von 1860 München, schaut in die Runde. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa
dpa Günther Gorenzel, Sportdirektor von 1860 München, schaut in die Runde. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

München (dpa/lby) - Der TSV 1860 München setzt nach dem gestoppten Spielbetrieb der 3. Fußball-Liga bis mindestens Ende April den Trainingsbetrieb seiner Mannschaft bis auf Weiteres aus. Das ist die Konsequenz aus der grassierenden Coronavirus-Epidemie. "Die Plätze und Fitnesseinrichtungen dürfen vorerst aufgrund von behördlichen Anordnungen des Freistaates Bayern und der Stadt München nicht genutzt werden", berichtete Geschäftsführer Günther Gorenzel am Dienstag.

Wann diese Anweisung wieder aufgehoben werden könne, sei aktuell unklar. Man hoffe, dass der Spielbetrieb im Mai wieder regulär aufgenommen werden könne, sagte Gorenzel. "Wir arbeiten parallel mit hoher Intensität an Maßnahmen, damit die wirtschaftlichen Schäden für den TSV 1860 München keinen existenzbedrohenden Umfang annehmen", ergänzte Finanz-Geschäftsführer Michael Scharold in einer Mitteilung.

"Die sich nahezu stündlich veränderte Situation bringt sicherlich viele Vereine der ersten drei Ligen in eine gefährliche Schieflage. Insbesondere für die Vereine der 3. Liga, die sicherlich keine Liga der Millionäre ist und in der bereits das Überleben im Normalbetrieb eine Herausforderung ist, gilt es alle möglichen Schritte und Maßnahmen, die zur wirtschaftlichen Stabilisierung beitragen können, zu prüfen", erläuterte Scharold.

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