1:2 bei Hertha: Greuther Fürth vor Abstieg in die 3. Liga

Rund 60 Minuten spielt Fürth bei Hertha BSC in Überzahl - und verliert trotzdem. Jetzt droht die 3. Liga. Ein Hertha-Jungstar schreibt Zweitliga-Geschichte.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Maximilian Dietz droht mit Greuther Fürth der Abstieg in die 3. Liga.
Maximilian Dietz droht mit Greuther Fürth der Abstieg in die 3. Liga. © Andreas Gora/dpa
Berlin

Die SpVgg Greuther Fürth steht nach fast 30 Jahren vor dem direkten Abstieg in die Drittklassigkeit. Der fränkische Fußball-Zweitligist konnte rund 60 Minuten in Überzahl nicht nutzen und verlor bei Hertha BSC und Ex-Trainer Stefan Leitl mit 1:2 (0:0). Fürth geht als Vorletzter in das Saisonfinale am Sonntag gegen Abstiegskonkurrent Düsseldorf. 

Fürths Rückstand auf Arminia Bielefeld auf dem Relegationsplatz beträgt zwei Zähler. Düsseldorf und Braunschweig liegen drei Punkte vor der Spielvereinigung. Alle drei Teams haben eine bessere Tordifferenz.

In Berlin spielten die Gäste nach dem Platzverweis für Josip Brekalo (32. Minute) rund 60 Minuten in Überzahl. Trotzdem brachte der erst 16-jährige Kennet Eichhorn (55.) die Hausherren in Führung und krönte sich zum jüngsten Zweitliga-Schützen der Geschichte. Michael Cuisance (84.) legte mit einem Distanzschuss nach. Noel Futkeu (88.) erzielte nur noch den Anschlusstreffer.

Nach Roter Karte: Fürther Freistoß klatscht an die Latte

Hertha blieb in der ersten Halbzeit offensiv nahezu unsichtbar. Nach dem Wechsel drückte Fürth den Hauptstadt-Club tief in die eigene Hälfte. Weil Reno Münz in der Abwehr nicht aufpasste, konnte Eichhorn mit einer einfachen Körpertäuschung vorbeilaufen und mühelos treffen. Die Gäste betrieben absoluten Chancenwucher und hatten bis Mitte der zweiten Halbzeit schon 17 Mal vergeblich aufs Tor geschossen. Mehr als der Anschluss gelang nicht mehr.

Fürth war 1997 aufgestiegen und spielt seitdem durchgehend in der 2. Bundesliga oder der Bundesliga.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.