113 Eisenbahnbrücken in Bayern sind kaum noch zu sanieren

Berlin/München (dpa/lby) - In Bayern können 113 dringend überholungsbedürftige Eisenbahnbrücken nur noch ersetzt werden. Eine Sanierung der Brücken wäre kaum noch wirtschaftlich, wie aus Angaben des Bahnbeauftragten der Bundesregierung, Enak Ferlemann, hervorgeht.
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Blick unter eine Eisenbahn-Stahlbrücke. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild
dpa Blick unter eine Eisenbahn-Stahlbrücke. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild

Berlin/München (dpa/lby) - In Bayern können 113 dringend überholungsbedürftige Eisenbahnbrücken nur noch ersetzt werden. Eine Sanierung der Brücken wäre kaum noch wirtschaftlich, wie aus Angaben des Bahnbeauftragten der Bundesregierung, Enak Ferlemann, hervorgeht.

Würden alle überholungsbedürftigen Brücken in Bayern tatsächlich ersetzt, lägen die Kosten bei etwa 662 Millionen Euro, antwortete Ferlemann auf eine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Die Infrastruktur der Bahn gilt als marode, weil jahrelang zu wenig investiert wurde. Über die Hälfte der bundesweit gut 25 700 Eisenbahnbrücken wurden vor Ende des Zweiten Weltkriegs gebaut. Etwa 45 Prozent der Brücken sind sogar älter als 100 Jahre.

Bundesweit müssen Ferlemann zufolge 1004 Eisenbahnbrücken ersetzt werden. Die Bahn betont aber: "Selbst Brücken der schlechtesten Zustandskategorie sind für die Nutzung des Eisenbahnbetriebs sicher, sonst würde kein Betrieb zugelassen."

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