Zum Jahresende: ARD und ZDF stellen drei Sender ein

ARD und ZDF bauen ihre Zusammenarbeit grundlegend um: Drei lineare Kanäle werden Ende 2026 abgeschaltet, drei gemeinsame Angebote entstehen neu. Der Umbau folgt dem Reformstaatsvertrag.
(dr/spot) |
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ARD und ZDF sind gezwungen, ihr Programm grundlegend umzubauen.
ARD und ZDF sind gezwungen, ihr Programm grundlegend umzubauen. © imago/Wolfilser / Wolfgang Filser

ARD und ZDF stellen ihr Senderportfolio grundlegend neu auf. Zum 31. Dezember 2026 werden die linearen Kanäle ARD alpha, tagesschau24 und ONE abgeschaltet. Das gaben die Sender in einer gemeinsamen Erklärung bekannt. Gleichzeitig entstehen drei gemeinsam veranstaltete Angebote unter neuen Markennamen. Der Umbau ist Folge des Reformstaatsvertrags, der ARD und ZDF verpflichtet, die Zahl linearer Kanäle zu reduzieren und diese künftig nur noch gemeinsam zu betreiben.

Ab Januar 2027 firmieren die gemeinsamen Schwerpunktangebote unter den Namen phoenix, neo und info - jeweils mit dem Zusatz "von ARD und ZDF". Phoenix wird zum gemeinsamen Informationskanal mit Nachrichten, Parlamentsberichterstattung und Gesprächssendungen ausgebaut. Neo richtet sich an junge Erwachsene, info übernimmt als gemeinsamer Dokumentationskanal. Die Federführung für phoenix liegt bei ARD und WDR, neo und info werden vom ZDF geführt.

Das Gesamtportfolio ab 2027 umfasst damit neben den drei neuen Angeboten weiterhin arte, 3sat, KiKA und funk sowie die bestehende Zusammenarbeit im Sport.

Digitaler Fokus

Beide Häuser betonen, dass der Umbau konsequent auf digitale Nutzung ausgerichtet sei. ARD-Vorsitzender Florian Hager verwies dabei auf funk und KiKA als Beleg dafür, was ARD und ZDF gemeinsam im Digitalen leisten könnten. ZDF-Intendant Norbert Himmler sprach von einer konstruktiven Zusammenarbeit, die sich an den Interessen der Zielgruppen orientiert habe.

In den kommenden Monaten sollen gemeinsame Arbeitsgruppen die Programmplanung, Abstimmungsprozesse und Workflows für den Start am 1. Januar 2027 erarbeiten. Die Abschaltung der drei ARD-Kanäle steht teilweise noch unter Vorbehalt der Gremienzustimmung.

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