"Zarah - Wilde Jahre": Darum geht's in der neuen Journalistenserie

Die neue ZDF-Serie "Zarah - Wilde Jahre" dreht sich um eine Journalistin und Frauenrechtlerin, die in den 1970er Jahren bei einem männerdominierten Wochenmagazin einsteigen soll. Lohnt sich das Einschalten?
| (ili/spot)
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Direkt im Anschluss an die erste Ausgabe der neuen sechsteiligen TV-Serie "Das Pubertier" (donnerstags, 20:15 Uhr, ZDF) strahlt der Sender am heutigen Donnerstag (7.9.) noch eine Auftaktfolge aus. Denn auch die Journalistenserie "Zarah - Wilde Jahre" ist ab jetzt sechsmal, immer donnerstags ab 21 Uhr im ZDF zu sehen. (Die Journalistenserie "Lou Grant" (1977 bis 1982) können Sie hier auf DVD bestellen)

Darum geht's in der neuen Journalistenserie


Als erste weibliche Chefin hat Zarah Wolf (Claudia Eisinger, vorne) keinen leichten Start in der "Relevant"-Redaktion Foto:ZDF / Georges Pauly

1973. Als die bekannte Frauenrechtlerin Zarah Wolf - gespielt von der Berlinerin Claudia Eisinger (32) - das Angebot des renommierten Verlegers Frederik Olsen (Uwe Preuss) bekommt, Mitglied der Redaktion seiner auflagenstarken Illustrierten "Relevant" zu werden, sieht die engagierte Journalistin die Gelegenheit gekom­men, das Thema Emanzipation machtvoll voranzutreiben, und kehrt für den neuen Job von London nach Hamburg zurück. Schnell muss Zarah jedoch er­kennen, dass der Widerstand der Männerkaste - von alltäglichen Macho-Allüren über blanke Ignoranz bis konsequenter Besitzstandswahrung - unüberwindlich scheint.

Um sich gegen Olsen, Chefredakteur Hans-Peter Kerckow (Torben Liebrecht), Politik-Ressortchef Wolfgang Schaffelgerber (Jörn Hentschel), Kulturredakteur Georg Hartwig (Ole Puppe) oder Chefgrafiker Tom Balkow (Leon Ullrich) durchzusetzen, geht Zarah riskante Wege. Sie lässt sich auf den Machtkampf um die Führung der Redaktion ein. Dass Ver­legertochter und Volontärin Jenny Olsen (Svenja Jung) sich in sie verliebt, macht die Sache nicht eben einfacher...

Lohnt sich das Einschalten?


"Mein Bauch gehört mir" - Zarah Wolf (Claudia Eisinger) setzt sich gegen die demonstrierenden Abtreibungsgegner durch Foto:ZDF / Georges Pauly

Kann man schon machen. Und das gilt nicht nur für Medienleute, denn die dargestellten zwischenmenschlichen Konflikte dürfte es in fast jedem Büro zu jener Zeit gegeben haben. Die Geschichten, Charaktere und Dialoge sind zwar an manchen Stellen etwas sehr plakativ und klischeehaft - ähnlich wie die Folgentitel "Titel & Titten" oder "Ballern und bumsen", unterhalten wird man aber durchaus.

 

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