WM-TV-Quoten: 18 Millionen sehen Last-Minute-Sieg des DFB-Teams

Den späten Triumph des DFB-Teams über die Elfenbeinküste sahen im Schnitt über 18 Millionen Menschen. Bockstarke Quoten, die trotzdem nicht mit denen des Auftaktmatches mithalten können.
(stk/spot) |
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Avancierte mit seinen zwei Treffern zum Matchwinner: Deniz Undav (r.) an der Seite von Nadiem Amiri.
Avancierte mit seinen zwei Treffern zum Matchwinner: Deniz Undav (r.) an der Seite von Nadiem Amiri. © ZUMA / Zuma Press/action press

Den tropischen Temperaturen und der späten Anstoßzeit zum Trotz haben auch am Samstagabend wieder zahlreiche Fans in Deutschland ihrem König Fußball gehuldigt. Beim zweiten WM-Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) schalteten laut der AGF Videoforschung rund 18,3 Millionen Menschen ein. Das entsprach beim Gesamtpublikum demnach einem Anteil von 72,1 Prozent, oder anders ausgedrückt: Fast drei von vier TV-Zuschauern wohnten dem Last-Minute-Sieg des DFB-Teams bei.

Beim Zielpublikum der 14- bis 49-Jährigen war die Angelegenheit sogar noch deutlicher: Hier entsprachen die knapp sechs Millionen Zusehenden 78,5 Prozent des Marktanteils. Ein besonderes Kunststück: Die gesamte Top 10 des Abends ging laut AGF Videoforschung an den übertragenden Sender ZDF. Darunter die Vor- und Nachberichte zum Spiel sowie die Sportler-Doku "Kapitän Kimmich".

Deutlich weniger als beim Auftakt

Durch die Zeitverschiebung erfolgte der Anstoß der Partie gegen die Elfenbeinküste, die dank zweier später Treffer durch Deniz Undav (29) mit 2:1 gewonnen wurde, hierzulande erst um 22:00 Uhr. Vielleicht auch deshalb reichten die Einschaltquoten nicht ganz an die des Auftaktspiels heran. Am vergangenen Sonntag hatten zum klaren 7:1-Sieg über Curaçao (Anstoß: 19:00 Uhr) im Schnitt sagenhafte 23,4 Millionen Menschen das Erste eingeschaltet. Damit waren sämtliche bisherigen TV-Bestwerte des Turniers in den Schatten gestellt worden.

Durch den zweiten Sieg im zweiten Spiel hat sich Deutschland bereits vorzeitig als Gruppenerster fürs Sechzehntelfinale qualifiziert. Als letzter Gruppengegner wartet am 25. Juni ab 22:00 Uhr noch Ecuador auf die deutsche Nationalmannschaft. Das Team rangiert derzeit mit einem Punkt auf Platz drei der Gruppe E und steht nach einer schwachen Nullnummer gegen Curaçao vor dem WM-Aus.

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